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Corona: Hotspot Bautzen

Corona: Hotspot Bautzen

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Zwei Tage vor Weihnachten besuchte Generalarzt Dr. Bruno Most, stellvertretender Kommandeur des Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung, Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsregiments 1, die im Krankenhaus Bautzen und in mobilen Abstrichteams des Landkreises Bautzen eingesetzt sind.

Vier Soldaten sitzen in einem Foyer in Sesseln und unterhalten sich

Sowohl Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsdienstes als auch die "Helfenden Hände", hier etwa Angehörige des Versorgungsbataillons 4 aus Pfreimd, schildern Generalarzt Dr. Most ihre Eindrücke

Bundeswehr / Sanitätsregiment 1

Bautzen, eine Stadt mit fast 40.000 Einwohnern und rund 50 Kilometer östlich von Dresden gelegen, ist mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 600 Neuinfektionen und einer besonders hohen Anzahl an behandlungpflichtigen Patientinnen und Patienten eine der Corona-Krisenregionen in Deutschland. In der Coronaübersicht des Robert-Koch-Instituts wird der Landkreis in Magenta dargestellt - der höchsten Stufe in der Farbkodierung der Inzidenzraten. Der zuständige Chefarzt des örtlichen Krankenhauses, Dr. Matthias Linke, dankte der Bundeswehr für ihren Einsatz und betonte, dass in dieser extrem zugespitzten Lage jeder einzelne Soldat und Soldatin dringend benötigt würden und auf jeder einzelnen Position einen hervorragenden Dienst leisten. „Ich habe so eine angespannte und dramatische Lage in meiner Berufszeit noch nicht erlebt“, erklärt der Chefarzt.

Höchste Belastung

Ein Soldat hält einen Bilderrahmen in den Händen, in denen eine Collage aus Postkarten zu sehen ist

Hauptfeldwebel Frank Dannenberg von der 7. Kompanie des Sanitätsregiments 1 freut sich über jedes einzelne Dankesschreiben, dass ihn und seine Kameradinnen und Kameraden bisher erreichten

Bundeswehr / Sanitätsregiment 1

Auch Most zeigte sich von den Leistungen der Soldatinnen und Soldaten beeindruckt, die täglich Hand in Hand mit den zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Menschen da sind: „Sie sind, jede und jeder Einzelne, unsere Helden am vorderen Rand der Verteidigung gegen Corona.“ Gleichzeitig betonte er, dass die tägliche Konfrontation mit schwerster Erkrankung und Tod höchste Anforderungen an die psychische und physische Belastbarkeit der Soldatinnen und Soldaten stelle. Umso mehr freuten sich die Soldatinnen und Soldaten über Postkarten, die ihnen dankbare Patientinnen und Patienten schreiben. Most nutzte auch die Gelegenheit, den Soldatinnen und Soldaten des Versorgungsbataillons 4 aus dem bayerischen Pfreimd und des Panzergrenadierbataillons 371 aus dem sächsischen Marienberg zu danken, die als „Helfende Hände“ durch vielfältige administrative und logistische Hilfsleistungen den Betrieb des Klinikums und die Arbeit der Abstrichteams unterstützen.

von Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst der Bundeswehr

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