Sanitätsdienst

Geimpft in den Einsatz

Geimpft in den Einsatz

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  • Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung
Datum:
Ort:
Diez

„Ich verlege in den nächsten Tagen ins Einsatzland und hatte zunächst ein wenig Angst, dass Nebenwirkungen meine Abreise verzögern könnten. Nach der Aufklärung und der angebotenen medizinischen Betreuung (für weitere drei bis fünf Tage, Anmerkung der Redaktion) lasse ich mich gerne gegen das Coronavirus impfen.“

Oberfeldwebel Thomas ist einer von 190 Soldatinnen und Soldaten, die gerade in der Isolationsphase im Hotel vor ihrem Einsatz befinden. Von dort aus werden sie in den nächsten Tagen direkt in eines der weltweiten Einsatzgebiete der Bundeswehr verlegen.

Zwei Finger halten einen Tupfer an den linken Oberarm

Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2

Bundeswehr/Marcel Sieberz

Zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2 wurde bereits vor Monaten eine 14-tägige Isolation im Hotel durch das Bundesministerium der Verteidigung angewiesen. Nun erhalten die Soldatinnen und Soldaten zusätzlich ihre erste Impfung. Diese erfolgte vor wenigen Tagen erstmals in Hannover und Bonn durch sanitätsdienstliches Fachpersonal aus den Bereichen der Sanitätsunterstützungszentren Munster und Köln-Wahn.

Ihre zweite Impfung werden die Soldatinnen und Soldaten später im Einsatzland erhalten. Es ist beabsichtigt, zukünftige Einsatzkontingente so zu impfen, dass sie spätestens zum Zeitpunkt der Verlegung den notwendigen Schutz vor einer COVID-19Coronavirus Disease 2019-Erkrankung durch beide Impfungen aufgebaut haben werden.

von Hans-Jürgen Hilgers