Soldat in Uniform.
Die Bejagung auf den Bundeswehrliegenschaften obliegt dem Bundesforst. Die Truppenübungsplätze werden intensiv bejagt. Klare Zielstellung der Bejagung ist die Bestandsreduktion beim Schwarzwild, insbesondere vor dem Hintergrund der ASP. Durch unser veterinärmedizinisches Schwerpunktinstitut, das Zentrale Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Kiel (ZInstSanBw Kiel), werden schon seit Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesforst Screening-Untersuchungen von erlegten Wildschweinen oder von Fallwild auf Klassische und Afrikanische Schweinepest durchgeführt. Auch die Abteilungen Veterinärwesen der Überwachungsstellen für öffentlich-rechtliche Aufgaben des Sanitätsdienstes der Bundeswehr stehen mit dem Bundesforst in engem Kontakt. Im Falle der amtlichen Feststellung der ASP auf Bundeswehrgelände müssen sogenannte Kerngebiete, gefährdete Gebiete und Pufferzonen eingerichtet werden. Die Verordnung zum Schutz gegen die Schweinepest und die Afrikanische Schweine-pest gibt dazu Einzelheiten vor.