Soldat in Uniform.
Bereits der Verdacht des Ausbruchs der ASP in einem Hausschweinebestand hat zur Folge, dass die Tötung und unschädliche Beseitigung aller Schweine des Bestandes durch das zuständige Veterinäramt angeordnet werden. Beim Ausbruch muss eine Sperrzone um den Seuchenbetrieb von mindestens drei Kilometern Durchmesser und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet werden. Beide Gebiete zusammen müssen einen Radius von mindestens zehn Kilometern haben. In diesen Gebieten dürfen Schweine für sieben Tage nicht mehr transportiert oder geschlachtet werden („stand still“). Im Sperrgebiet sind alle Bestände in dieser Zeit zu untersuchen, im Beobachtungsgebiet nur diejenigen, in denen Schweine verenden. Wird auch nur ein Tier positiv untersucht oder getestet, wird der gesamte Bestand getötet und unschädlich beseitigt.