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AVU-IGF: Erfolge durch Begutachtung – Prävention greift

AVU-IGF: Erfolge durch Begutachtung – Prävention greift

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Seit Beginn des neuen Jahres hat die Bundeswehr die Allgemeine Verwendungsfähigkeitsuntersuchung - Individuelle Grundfertigkeiten, kurz AVU-IGF, eingeführt. Diese verpflichtet alle Soldatinnen und Soldaten, sich alle drei Jahre auf ihre körperliche Leistungsfähigkeit begutachten zu lassen. Jetzt gibt es erste Erfolge zu verbuchen.

Neben einem generellen Überblick, wie gesund die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind, war auch der Präventionsgedanke maßgebend bei der Einführung der AVU-IGF. Dies hat sich nun durch die frühzeitige Erkennung schwerwiegender Erkrankungen, im Rahmen der Begutachtung, bestätigt.

Krebs, Diabetes und Bluthochdruck

Zwei Frauen sitzen sich an einem Tisch gegenüber.

Aufklärungsgespräch bezüglich des Untersuchungsumfangs bei der medizinischen Begutachtung, Allgemeine Verwendungsfähigkeitsuntersuchung - Individuelle Grundfertigkeiten, kurz AVU-IGF.

Bundeswehr/Hans-Jürgen Hilgers

Ich bin nicht krank, ich geh nicht zum Arzt

Nun werden auch die Patienten und Patientinnen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zum Arzt gehen. Mit der neuen Regelung sind alle verpflichtet, sich regelmäßig beim Truppenarzt beziehungsweise der Truppenärztin vorzustellen und sich mit ihrer Gesundheit auseinander zu setzen. 

Dr. Astrid Bell, Oberfeldarzt, Leiterin des Sanitätsversorgungszentrum Köln-Raderthal
„Dass wir in so kurzer Zeit nach Einführung der AVU-IGF diese Summe an unerkannten Krankheiten entdecken, habe ich nicht erwartet.“

Neben dem nicht unerheblichen Mehraufwand für die Sanitätsversorgungszentren ist diese Erfahrung zumindest für das ärztliche Selbstverständnis sehr befriedigend.

von Hanna Olbrich