Sanitätsdienst

Bundesvorsitzender besucht Kommando Sanitätsdienst

Bundesvorsitzender besucht Kommando Sanitätsdienst

  • Coronavirus
  • Sanitätsdienst
Datum:
Ort:
Koblenz
Lesedauer:
2 MIN

Der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes e.V.eingetragener Verein, Oberstleutnant André Wüstner, besuchte am 3. April 2020 das Kommando Sanitätsdienst und das BundeswehrZentralkrankenhaus in Koblenz. Bei seinem Besuch machte er sich ein Bild von der Arbeit des Einsatzführungszentrums und bekam einen weitreichenden Einblick in die COVID-19Coronavirus Disease 2019-Lage.

Zwei Soldaten stehen sich gegenüber, im Hintergrund ist ein Plakat mit der Aufschrift Coronavirus.

Im Einsatzführungszentrum des Sanitätsdienstes bekommt Oberstleutnant Wüstner einen Einblick in die COVID-Lage

Bundeswehr/Markus Dittrich

Der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, begrüßte Oberstleutnant André Wüstner im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz. Im Mittelpunkt des Besuches standen für den Bundesvorsitzenden die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten bei der Bewältigung der Corona-Pandemie.

Beim Lagevortrag im Einsatzführungszentrum wird herausgestellt, dass der Sanitätsdienst mit großen Teilen seines Personals und wesentlichen Teilen des Materials von Anfang an in die Maßnahmen des zivilen Gesundheitswesens zur Bewältigung der Krise eingebunden ist. Derzeit ist die Betroffenheit von Soldatinnen und Soldaten relativ gering, was sich aus der Altersstruktur, der relativen Fitness und den gezielten Maßnahmen zur Prävention innerhalb der Streitkräfte erklären lässt. Für die Einsätze gilt, dass wir möglichst jedes Risiko für unsere Soldaten in den Einsatzgebieten vermeiden wollen. Deshalb führen wir eine Absonderung der Soldaten vor der Verlegung in den Einsatz durch, erklärt Baumgärtner und betont: „Wir werden jeden positiv Getesteten nach Hause holen, egal ob die Person erkrankt ist oder nicht“.

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Vorbereitung auf den Worst-Case

Drei Soldaten in verschieden Uniformen und Atemschutz unterhalten sich

Auch für den Bundesvorsitzenden des Deutschen BundeswehrVerbandes ist ein Besuch im BundeswehrZentralkrankhaus Koblenz nur noch mit Mundschutz erlaubt

Bundeswehr/Markus Dittrich

Im BundeswehrZentralkrankhaus Koblenz zeigt Frau Generalarzt Dr. Almut Nolte dem Bundesvorsitzenden, wie sich die Klink auf alle möglichen Szenare vorbereitet. Mehrere Stationen sind für die Aufnahme von COVID-Patienten eingerichtet. Auch die Intensivbettenkapazität wurde aufgestockt. Das Personal ist eingewiesen und wird täglich über die Lage informiert. Dafür steht ein hausinternes Lagezentrum bereit, das alle Aktivitäten koordiniert. Zudem stehe das Krankenhaus zusammen den anderen Koblenzer Krankenhäusern in Kontakt, um die Behandlung von Corona-Patienten zu koordinieren.

„Wir sind dabei, die letzten Worst-Case-Vorbereitungen abzuschließen, von denen wir hoffen, dass wir sie niemals brauchen“,

so die Kommandeurin des BundeswehrZentralkrankenhauses.

Jenseits des körperlichen Belastung

Trotz der gestiegenen Belastung in den betroffenen Bereichen und der Ungewissheit, was noch komme, sei die Stimmung und das Engagement im Haus sehr positiv, berichtet Nolte. „Alle ziehen an einem Strang. Projekte, die normaler Weise eine lange Zeit benötigen oder nur schwer umsetzbar sind, werden jetzt in kürzester Zeit realisiert.“

Zum Abschluss seines Besuchs dankte Wüstner für das Engagement und den Einsatz, den die Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsdienstes in dieser schwierigen Zeit leisten. Auch die eigens für diese Situation eingerichtete psychosoziale Fürsorge überzeugte den Bundesvorsitzenden. Bei dieser Ansprech- und Beratungsstelle können sich die Beschäftigten professionellen Rat holen.

von PIZ Sanitätsdienst 

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