Sanitätsdienst

Sanitätsregiment 2 hilft in der Coronavirus-Teststation

Sanitätsregiment 2 hilft in der Coronavirus-Teststation

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Datum:
Ort:
Rheinland-Pfalz
Lesedauer:
1 MIN

Gestartet mit einer „Fieberstraße“ wurde der Betrieb im Fieberzentrum Neuwied jetzt auf ein Drive-In-System umgestellt. Die Zulaufzahlen gingen in den letzten zwei Wochen stark zurück, sodass weniger Personal notwendig ist. Soldatinnen und Soldaten der 7. Kompanie des Sanitätsregiment 2 unterstützen den Landkreis Neuwied unter anderem am Drive-In.

Abstrichröhrchen in einem Kunststoffbeutel

Die entnommene Probe wird für den Transport zur Analyse im Labor verpackt

Bundeswehr/Nadine Seumenicht

Das Drive-In-System ermöglicht es, Coronavirus-Verdachtsfälle mit weniger Personal als in der bis kürzlich eingerichteten „Fieberstraße“ testen zu können. Fährt ein Fahrzeug am Drive-In vor, nimmt der Arzt direkt am Autofenster den Abstrich beim Patienten. Dr. Mathias Specht, Augenarzt aus Neuwied, ist der Arzt vor Ort in der Fieberambulanz. Stabsunteroffizier Mario Obst steht dem Arzt zur Seite, registriert den Patienten und bereitet die entnommene Probe für den Transport zur Analyse vor. Oberfeldwebel Nico Reitz kümmert sich derweil darum, dass die Hygiene eingehalten wird und immer benötigtes Material vor Ort ist.

„Tolle Leistung“

Vier Personen in Schutzkleidung mit Schutzmaske

Nur mit Vollschutz arbeiten die Soldaten in der Coronavirus-Teststation. Generalstabsarzt Dr. Schmidt (Mitte) informiert sich vor Ort

Bundeswehr/Nadine Seumenicht

Generalstabsarzt Dr. Stephan Schmidt, Kommandeur Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung, überzeugte sich bei seinem Dienstaufsichtsbesuch und im Vollschutz von der Unterstützung vor Ort. Dr. Schmidt dankte seinen Soldaten für die „tolle Leistung“. Landrat Achim Hallerbach bedankte sich wiederum bei Dr. Schmidt für die Unterstützung durch die Bundeswehr und hofft auf eine Fortführung der guten Zusammenarbeit: „Ihr Besuch ist eine Wertschätzung für alle, die das Fieberzentrum in Betrieb halten“.

Herausforderung „Hygiene“

Ein Soldat steht einer Person in Schutzkleidung gegenüber und gibt Anweisungen

Oberfeldwebel Nico Reitz ist für die Hygiene zuständig und erklärt Schritt für Schritt, wie der Vollschutz nach Gebrauch wieder auszuziehen ist

Bundeswehr/Nadine Seumenicht

Oberfeldwebel Reitz sieht die Einhaltung der Hygiene als große Herausforderung bei der Unterstützungsleistung. Es sei normal, sich ins Gesicht zu fassen, wenn es juckt. Unter Vollschutz sei dies nicht mehr möglich. „Wenn Brille und Maske beschlagen, ist Selbstdisziplin gefragt. Diese können nicht abgenommen oder nachträglich zurechtgerückt werden“, erklärt Reitz. Aktuell arbeiten die Soldaten täglich zwei Stunden im Vollschutz. Wie lange sie in Neuwied eingesetzt sein werden, ist derzeit noch offen.

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Weitere Eindrücke aus Neuwied

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Landrat bedankt sich

Landrat Achim Hallerbach (3. v. l. ) bedankt sich im Beisein von Dr. Corinna Trapp, Ärztliche Leiterin der Ambulanz, bei Generalstabsarzt Dr. Stephan Schmidt für die Unterstützung durch die…

Mehrere Soldaten und Zivilisten stehen mit Abstand auf einem Hof

Lager mit Sanitätsmaterial

Veterinärärztin Ilonka Degenhardt zeigt Generalstabsarzt Dr. Stephan Schmidt das Lager für Sanitätsmaterial bevor der Vollschutz angezogen wird

Ein Soldat in einem Lager mit Sanitätsmaterial

Arbeitsbereich hinter dem Drive-In

Veterinärärztin Ilonka Degenhardt zeigt Generalstabsarzt Dr. Schmidt den Arbeitsbereich hinter dem Drive-In

Mehrere Personen in Schutzkleidung mit Schutzmaske

Abstrichröhrchen

Diese Röhrchen werden für den Abstrich eingesetzt

Unbenutzte Abstrichröhrchen

Abstrich in Schutzkleidung

In der zum Eigenschutz notwendigen Schutzbekleidung werden die Patienten in Empfang genommen und es wird ein Abstrich vorgenommen

Abstrich in Schutzkleidung

Dokumentation Abstrich

Dr. Mathias Specht, Arzt vor Ort, hat soeben einen Abstrich an einem Patienten durchgeführt

Eine Person in Schutzkleidung füllt ein Formular aus

Probe wird für den Transport vorbereitet

Stabsunteroffizier Mario Obst bereitet die entnommene Probe fuer
den Transport zur Analyse vor.

Eine Person in Schutzkleidung verpackt eine Abstrich-Probe in einem Plastikbeutel

Ablegen des Vollschutzes ohne ihn von aussen zu berühren

Wichtig beim Ausziehen des Vollschutzes ist es, den Anzug von außen nicht zu berühren

Zwei Soldaten in einem Raum. Einer legt einen Schutzanzug ab.

Gruppenbild vor Drive-In in Neuwied

Generalstabsarzt Dr. Stephan Schmidt mit Oberfeldarzt Markus Widoniak, Kommandeur Sanitätsregiment 2 Führungsbereich Koblenz, Landrat Achim Hallerbach, Dr. Corinna Trapp, Leiterin des…

Gruppenbild mit Soldaten und Zivilisten

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