Sanitätsdienst

Herausragende Forschung zur Toxikologie

Herausragende Forschung zur Toxikologie

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Datum:
Ort:
München
Lesedauer:
1 MIN

Auf Bitten des Verteidigungsministeriums hat der Wissenschaftsrat das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr (InstPharmTox BwBundeswehr) nach 2009 erneut evaluiert. Eine Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrates hat das InstPharmTox BwBundeswehr am 18. und 19. November 2019 in München besucht und einen Bericht mit hervorragender Bewertung verfasst.

Ein Mann und eine Frau im Arztkittel stehen an einem Analysegerät

Das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr forscht im medizinischen Bereich des Schutzes vor chemischen Kampfstoffen

Bundeswehr/Maik Bugenhagen

In dem 81 Seiten starken Bericht heißt es unter anderem: „Das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr ist eine leistungsstarke Einrichtung, die ihren Auftrag sehr gut erfüllt und in diesem Zusammenhang auf dem Gebiet der Toxikologie herausragende Forschung durchführt. Mit dieser Forschung erbringt es wertvolle Beiträge für das in Deutschland nur noch an wenigen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen vertretene Fachgebiet.“

Der Wissenschaftsrat

Der Wissenschaftsrat ist das älteste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Europa und wurde am 5. September 1957 in der Bundesrepublik Deutschland von Bund und Ländern auf der Grundlage eines Verwaltungsabkommens gegründet. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs.

Das InstPharmTox BwBundeswehr

Ein Soldat mit Schutzanzug und ABC-Schutzmaske hält ein Probenröhrchen in der Hand

Das Institut ist unter anderem für den zweifelsfreien Nachweis von Vergiftungen durch chemische Kampfstoffe zuständig

Bundeswehr/Michael Franz

Das im Norden Münchens gelegene Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr ist der Sanitätsakademie der Bundeswehr unterstellt und forscht im medizinischen Bereich des Schutzes vor chemischen Kampfstoffen. Dies umfasst im Schwerpunkt die Entwicklung von Antidoten, also Gegenmitteln und Therapieverfahren zur Behandlung von Vergiftungen durch Haut- und Nervenkampfstoffe. Zudem kann das Institut die Verifikation, also den zweifelsfreien Nachweis von Vergiftungen durch chemische Kampfstoffe durchführen.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf den Seiten des Wissenschaftsrates.

von Michael Tomelzik

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