Sanitätsdienst

Informationskampagne startet

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Datum:
Ort:
Deutschland
Lesedauer:
1 MIN

Deutschland hat gelernt, mit den Auswirkungen von Corona zu leben. Der Verzicht auf einen Handschlag oder eine Umarmung zur Begrüßung und Alltagsmasken haben sich durchgesetzt. Und auch die Bundeswehr hat zu einem neuen Alltag unter Coronabedingungen gefunden. Um das Erreichte nicht zu gefährden, müssen aber alle Angehörigen der Streitkräfte wachsam bleiben.

Eine Soldatin mit Maske redet mit einem zivil gekleideten Mann

Ob Soldatin oder ziviler Mitarbeiter: Bei zivil-militärischer Zusammenarbeit während der Corona-Pandemie ist das Tragen von Masken unabdingbar.

Bundeswehr/Markus Dittrich

Sensibilisieren und informieren – unter diesem Motto wird die Bundeswehr in den kommenden Monaten Soldatinnen und Soldaten aber auch zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Wachsamkeit aufrufen. „Wir müssen uns immer bewusst sein, dass das Virus nach wie vor eine Gefahr für die Menschen darstellt“, sagt Oberstarzt Dr. Angelika Niggemeier-Groben, Leiterin des Presse- und Informationszentrums des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Gemeinsam mit der Redaktion der Bundeswehr entwickelten und betreuen sie und ihr Team die gesamte neue Corona-Awareness-Kampagne „Operation Mask Force“, die gerade in den Herbst- und Wintermonaten auf die Gefahren durch Corona und notwendige Präventionsmaßnahmen hinweisen soll.

Nur gemeinsam wird die Bundeswehr auch unter Coronabedingungen die in sie gesetzten Anforderungen bewältigen können. Gemeinsames Handeln, gegenseitige Rücksichtnahme und ein individuelles Verantwortungsbewusstsein sind hierzu wichtig. „Wir sitzen alle in einem Boot, und nur gemeinsam können wir das Schiff steuern“, erklärt Niggemeier-Groben. „Mit einem Augenzwinkern haben wir die Kampagne daher Operation Mask Force genannt. Und die Mask Force, das sind wir alle.“

Nicht nur Corona

Neben den AHA-Maßnahmen (Abstand halten, Händehygiene, Alltagsmaske) sollen mit der Kampagne auch Soldatinnen, Soldaten und zivile Mitarbeitende auch über Influenzaimpfungen informiert werden. Eine möglichst hohe Impfquote bei Influenza ist wichtig, um die im Herbst üblichen, hohen Infektionsraten bei Influenza zu senken und so Kapazitäten im Gesundheitswesen freizuhalten, die unter Umständen für Coronapatientinnen und -patienten benötigt werden.

von PIZ Sanitätsdienst