Sanitätsdienst

Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz besucht Institut für Radiobiologie der Bundeswehr

Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz besucht Institut für Radiobiologie der Bundeswehr

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München
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Am 27. August besuchte die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz, Dr. Inge Paulini, das Institut für Radiobiologie der Bundeswehr (InstRadBioBwInstitut für Radiobiologie der Bundeswehr). Die Behörde ist für die Sicherheit und den Schutz vor Strahlungsschäden in Deutschland verantwortlich und ein enger Kooperationspartner des Kompetenzzentrums für den medizinischen Strahlenschutz in der Bundeswehr.

Zwei Zivilisten und ein Soldat stehen in einem Labor

Der Institutsleiter, Oberstarzt Prof. Dr. Matthias Port, zeigt die Möglichkeiten zur Diagnose von Strahlungsschäden auf

Bundeswehr/Simon Höpfl

Das InstRadBioBwInstitut für Radiobiologie der Bundeswehr ist Ansprechpartner für alle Bereiche des medizinischen Strahlenschutzes innerhalb der Streitkräfte – weltweit genießt die Forschungseinrichtung in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne mit ihrer Fachexpertise hohe Anerkennung. Im Auftrag der Bundeswehr forschen und entwickeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts an Konzepten und Maßnahmen zur Diagnostik und Therapie von Gesundheitsschäden nach einer schädlichen Strahlenbelastung. Auch zivile Stellen werden mit Fachkompetenz beim medizinischen Umgang mit Strahlungsunfällen unterstützt.

Breites Fähigkeitsspektrum

Nach dem Gästebucheintrag und der Begrüßung durch die Kommandeurin der Sanitätsakademie der Bundeswehr, Frau Generalstabsarzt Dr. Gesine Krüger, empfing der Institutsleiter, Oberstarzt Prof. Dr. Matthias Port, die Präsidentin im Fahnensaal des Instituts. In einer kurzen Vorstellung wurden ihr die Struktur, die Aufgaben und die Fähigkeiten der Dienststelle näher erläutert. Zusätzlich zum Forschungsauftrag ist das Institut maßgeblich in die Lehre und Ausbildung des Sanitätsdienstpersonals, aber auch in universitären Kooperationsprojekten eingebunden.

Im Rahmen eines Laborrundgangs konnte sich die Leiterin des Bundesamtes für Strahlenschutz persönlich von der Expertise der Forscherinnen und Forscher überzeugen. Neben den stationären Fähigkeiten zur medizinischen Diagnostik von Strahlungsschäden stellt das Institut das Personal und Material für die mobilen Einsatzkräfte der Task Force Medizinischer Strahlenschutz. Die Spezialisten des Teams können im Falle einer nuklearen Bedrohungslage, etwa eines Reaktorunfalls, innerhalb von 72 Stunden vor Ort sein und ihre Arbeit aufnehmen.


von Simon Höpfl

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