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BundeswehrZentralkrankenhaus

Richtfest für Interimsneubau

Richtfest für Interimsneubau

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Datum:
Ort:
Koblenz
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1 MIN

Für die internistische Intensivstation des BundeswehrZentralkrankenhauses (BwZKrhsBundeswehrzentralkrankenhaus) Koblenz ist eine Sanierung erforderlich. Gleichzeitig muss jedoch die Patientenbetreuung weiter gewährleistet werden. Aus diesem Grunde wird die Station zwischenzeitlich in einen Interimsneubau verlegt. Dessen Richtfest fand am 13. September im Beisein des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung statt.

Ein Soldat steht an einem Rednerpult vor einem Rohbau

Generalarzt Dr. Jens Diehm vor dem dreistöckigen Rohbau, in dessen zweiten Obergeschoss nach der Fertigstellung die Intensivstation ziehen wird

Bundeswehr/Andreas Weidner

Rund 12,2 Millionen Euro investiert die Bundeswehr in den Modulbau, der mit Außenmaßen von 44 auf 19 Metern und zwei Obergeschossen ausreichend Platz bietet, um den bisherigen Standard der medizinischen Intensivarbeit aufrechtzuerhalten. „Ich freue mich sehr auf das neue Interimsgebäude. Die Baumaßnahme ist ein notwendiger erster Schritt zu einer neuen Infrastruktur. Es ermöglicht uns die Komplettsanierung des Gebäudes A mit unserer Intensivstation“, betont der Kommandeur und Ärztliche Direktor des Hauses, Generalarzt Dr. Jens Diehm und unterstreicht damit die medizinische Notwendigkeit im Sinne der verzugslosen Patientenversorgung.

Im zweiten Obergeschoss wird sich die Intensivstation selbst mit zehn Betten, Stationszimmern, Schock- und Reanimationsraum und den notwendigen Nebenräumen befinden. Das erste Obergeschoss und das Erdgeschoss bieten Raum für die erforderlichen Technikflächen, Hausanschlussräume und Bereiche der Mitarbeitenden. Die Aluminium-Verbund-Fassade wird den Bau nicht nur gegen Witterungseinflüsse schützen, sondern auch ästhetischen Ansprüchen moderner Gebäude Rechnung tragen.

Zügig und dennoch nachhaltig

Ein Mann in Anzug steht auf einem Rohbaugerüst neben einem kleinen Baum in einem Baukübel und spricht den Richtspruch

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Richtspruch

Bundeswehr/Andreas Weidner

Aufgrund der zeitsparenden Modulbauweise ist die Fertigstellung des Gebäudes bereits im zweiten Quartal 2023 und somit in weniger als zwei Jahren nach dem Baubeginn Ende 2021 avisiert. Beheizt wird es mittels regenerativer Energien in Form eines Blockheizkraftwerks und einer Holzpelletanlage. Sobald das neue dauerhafte OP- und Funktionsgebäude fertiggestellt ist, wird die internistische Intensivstation dorthin umziehen. Für den Interimsbau bedeutet das jedoch nicht das Ende: Er soll auch dann weiterhin medizinisch genutzt werden.

von Presse- und Informationszentren Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen und Sanitätsdienst der Bundeswehr

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