Ich erlebe eine tolle Bereitschaft anzupacken. Unsere Soldaten und Soldatinnen wollen in dieser Krise etwas für ihr Land tun. Das zeigen mir auch die Gespräche mit Einrichtungen und Behörden, die wir unterstützen. Beispielsweise zeigte sich die Leiterin eines Pflegeheims in Hamburg dankbar, dass unsere Kameraden – entgegen ihrer Erwartung – nicht auf Befehle warten, sondern selbständig mit anfassen und sich einbringen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Auch wenn wir in Pflegeheimen nur unterstützen können, freue ich mich, dass wir dank der guten Organisation der Zugführer Leutnant Kell und Stabsfeldwebel Höfer die Pflegekräfte ein wenig entlasten können. Viele Soldaten und Soldatinnen würden gerne noch mehr tun. Nicht alles ist durch die aktuell notwendigen Hygienevorschriften möglich, aber ich erinnere mich gerne an die Aussage eines Soldaten in Hamburg: „Selbst wenn der Mund durch eine Maske verdeckt ist, die Augen können auch lächeln“