Normalerweise denken wir bei Amtshilfe in kurzen Zeiträumen. Der personelle Einsatz in Pflegeheimen, beim Einkaufen für Risikogruppen – wie beispielsweise in Schortens (Niedersachsen) – oder auch die Nachverfolgung von Infektionsketten bindet über Wochen viel Personal im gesamten Bundesgebiet. Während Hochwasser- oder Schneekatastrophen einigermaßen absehbar nach wenigen Tagen der Hilfeleistung zu Ende gingen, müssen wir jetzt in längeren Zeitspannen denken. Das erfordert unter anderem eine langfriste Planung. Genauso wie die Bevölkerung wissen wir nicht, was noch auf uns zu kommt. Wir bereiten uns jedoch vor und stehen bereit. In Saarlouis (Saarland) habe ich am Mittwoch ein COVID-Versorgungszentrum besichtigt, dass vom Deutschen Roten Kreuz und der Feuerwehr mit der Unterstützung von Flottillenarzt Mergen innerhalb von 2 Tagen aufgebaut wurde und bei Bedarf innerhalb von 48 Stunden in Betrieb genommen werden kann. Eine tolle Leistung.