Das kommt auf die Lage in den Bundesländern an. Im Saarland unterstützen wir nach wie vor in Homburg in einer Pflegeeinrichtung bei der Erfassung von Besuchern, damit Familien zusammenfinden können und deren Kontaktdaten nachgehalten werden. Der Kreis Gütersloh bleibt trotz aller Verbesserungen im Blick. Etwa 120 Soldaten helfen weiterhin bei der Nachverfolgung der Infektionsketten im Schwerpunkt in Berlin und Brandenburg, aber auch in Bayern und Niedersachsen. Wir haben in dieser Woche den 700. Hilfeleistungsantrag bearbeitet. Eine besondere Leistung! Im ebenfalls intensiven Einsatzjahr 2019 wurden wir im Vergleich „nur“ 249-mal um Hilfe gebeten. Die Intensität ist aber doch spürbar zurückgegangen. Das ist auch verständlich, denn die Bundeswehr hilft auch nur dort, wo zivile Mittel nicht zur Verfügung stehen. Trotzdem halten wir nach wie vor unsere Soldaten bereit, um jederzeit einspringen zu können. Und wir beobachten das Geschehen in Deutschland sehr aufmerksam.