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Fallschirmspringen-WM: Deutsche bestimmen das Weltniveau mit

Fallschirmspringen-WM: Deutsche bestimmen das Weltniveau mit

  • Spitzensport
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Europa
Lesedauer:
3 MIN

Deutsche zeigen, dass sie zur Weltspitze gehören: Das Team ist mit 13 Medaillen nach Hause zurückgekehrt. Mitte Juli bestritten die Sportlerinnen und Sportler die 37. Weltmeisterschaft der klassischen Disziplinen in Strakonice/Tschechien.

Eine Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern stehen auf einer Wiese vor einem Propeller-Flugzeug.

Eine große Anzahl an Sportsoldatinnen und Sportsoldaten der Sportfördergruppe Altenstadt und eine zivile Sportlerin vertraten Deutschlands Farben bei der 37. Weltmeisterschaft der klassischen Disziplinen im Fallschirmspringen

Bundeswehr/Torsten Kunke

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Mit fünf Gold-, drei Silber- und einer Bronzemedaille für die Juniorinnen und Junioren und zwei Gold- und zwei Silbermedaillen für die Männer kehrte die deutsche Mannschaft zurück. An der 37. Weltmeisterschaft nahmen 27 Nationen teil. Das Teilnehmerfeld bestand aus 179 Sportsoldatinnen und Sportsoldaten sowie zivilen Sportlerinnen und Sportlern. Dabei standen die klassischen Disziplinen „Zielspringen“ und „Stilspringen“ auf dem Programm. Beim Zielspringen muss möglichst präzise eine zwei Zentimeter große elektronische Messscheibe am Boden getroffen werden. Dabei wird in Zentimeterschritten bis 16 cm Abweichung gemessen. Beim Stilspringen werden im freien Fall möglichst genau vorgegebene Figuren ausgeführt. Die deutsche Mannschaft ließ sich durch den äußerst anspruchsvollen Sprungplatz nicht aus dem Konzept bringen. Dennoch verlangten die ständig wechselnden Winde und hohen Temperaturen den Zielspringerinnen und Zielspringern alles ab. 

Stilspringen - Neue Paradedisziplin der Deutschen

Drei Sportler stehen zusammen auf einem Podest.

Hauptfeldwebel Elischa Weber triumphierte beim Stilspringen vor Stabsunteroffizier Robin Griesheimer mit einem hauchdünnen Vorsprung, gefolgt von Jean Vignuales aus Frankrich

Bundeswehr/Torsten Kunke

Ihr ganzes Können zeigten die deutschen Wettkämpferinnen und Wettkämpfer beim Stilspringen. Dabei gewann Stabsunteroffizier Nils Kammer die Juniorenwertung und Unteroffizier Mathias Demmler die Bronzemedaille. Bei den Juniorinnen konnte sich Obergefreiter Zoe Stoll über Gold freuen und zugleich einen Europarekord aufstellen. Oberfeldwebel Tatjana Gustke belegte den vierten Platz und erarbeitete sich damit eine gute Ausgangssituation für die Einzelkombination. Bei den Männern schafften es vier Deutsche ins Finale der besten zehn. Am Ende triumphierte Hauptfeldwebel Elischa Weber vor Stabsunteroffizier Robin Griesheimer mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,19 Sekunden, gefolgt von Jean Vignuales aus Frankreich. Hauptfeldwebel Stefan Wiesener schaffte es nach hartem Kampf auf den sechsten Rang. 

Viele Zentimeter wurden getreten

Landung eines Fallschirmspringers.

Stabsunteroffizier Robin Griesheimer bei einer seiner präzisen Ziellandungen

Bundeswehr/Torsten Kunke

Im Zielspringen forderten die durchweg schwierigen Bedingungen ihren Tribut. Nach acht Runden sicherte sich Tschechien mit 33 cm und einem Zentimeter Vorsprung auf die Schweiz die Goldmedaille. Um den dritten Platz mussten Deutschland, Italien und Frankreich stechen. Bei schwierigen Bedingungen hatte am Ende Frankreich die Nase vorn und Deutschland belegte den vierten Rang. In der Damenwertung belegte Oberfeldwebel Tatjana Gustke gemeinsam mit Gerda Klostermann-Mace, Mitglied der deutschen Mannschaft, den 13. Platz. Bei den Juniorinnen sicherte sich Obergefreiter Zoe Stoll mit persönlicher Bestleistung die Silbermedaille. Ebenso überzeugend präsentierten sich die beiden männlichen Junioren. Gold ging hier an Stabsunteroffizier Nils Kammer, gefolgt von seinem Mannschaftskameraden Stabsunteroffizier Demmler und dem katarischen Springer Al Abidi Saleh.

Hochspannung beim Finalsprung

Im abschließenden Halbfinale mit den besten 30 Springern bzw. 15 besten Springerinnen konnte sich Hauptfeldwebel Kai Erthel und Stabsunteroffizier Robin Griesheimer bei den Männern und Oberfeldwebel Tatjana Gustke bei den Frauen qualifizieren. Zum Finalsprung traten die besten 15 Männer bzw. besten 8 Frauen an. Bei den Damen machten zwei Französinnen den Titel unter sich aus und die USA gewann die Bronzemedaille. Hauptfeldwebel Kai Erthel und Stabsunteroffizier Robin Griesheimer, die als einzige Deutsche noch dabei waren, belegten gemeinsam den 10. Platz. Sieger nach einem weiteren Stechsprung wurde der Franzose Mathieu Grinde vor dem Springer aus Katar Al Atas Mohamed und dem Schweizer Altmeister Georg Toth. 

Nach Abschluss beider Disziplinen ging die Rechnerei los, denn sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftskombination ermitteln sich die Sieger und Platzierten aus der Addition der jeweiligen Platzziffern im Ziel- und Stilspringen. Die wenigsten Punkte und damit Sieger in der Einzelkombination wurde mit einem Punkt Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger Stabsunteroffizier Robin Griesheimer. Auf Rang zwei landete Oldrich Sorf aus Tschechien vor Mathieu Grinde aus Frankreich. In der Mannschaftswertung belegten die fünf deutschen Herren den zweiten Platz hinter dem verdienten Weltmeister Tschechien. Die Bronzemedaille erkämpfte sich Frankreich.
Insgesamt war es ein erfolgreicher Wettkampf und die Sportsoldatinnen und Sportsoldaten der Sportfördergruppe Altenstadt konnten ihren Platz in der Weltspitze untermauern. 

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Drei Sportlerinnen stehen auf dem Podest.

Bei den Juniorinnen sicherte sich völlig überraschend und mit persönlicher Bestleistung Obergefreiter Zoe Stoll die Silbermedaille

Bundeswehr/Torsten Kunke
Drei Sportler stehen auf dem Podest.

Ebenso überzeugend präsentierten sich die beiden männlichen Junioren. Gold ging hier an Stabsunteroffizier Nils Kammer gefolgt von seinem Mannschaftskameraden Stabsunteroffizier Demmler und dem katarischen Springer Al Abidi Saleh

Bundeswehr/Torsten Kunke
Drei Sportler stehen auf dem Podest.

Die wenigsten Punkte und damit Sieger in der Einzelkombination wurde Stabsunteroffizier Robin Griesheimer, gefolgt von Oldrich Sorf aus Tschechien auf Rang zwei und Mathieu Grinde aus Frankreich auf Rang drei

Bundeswehr/Torsten Kunke

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