Streitkräftebasis

Staatssekretär Silberhorn besucht die Logistikschule

Staatssekretär Silberhorn besucht die Logistikschule

  • Logistik
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Osterholz-Scharmbeck
Lesedauer:
3 MIN

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn informierte sich an der Logistikschule der Bundeswehr über die Ausbildung unter COVID-19Coronavirus Disease 2019-Bedingungen und Möglichkeiten zur Modernisierung der Lehre für Logistiker der Streitkräftebasis und der Bundeswehr.

Ende März besuchte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Thomas Silberhorn, die Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt, Niedersachsen. Er informierte sich über den Stand der Ausbildung unter COVID-19Coronavirus Disease 2019-Bedingungen und Möglichkeiten zur Modernisierung der Lehre in dieser Ausbildungseinrichtung der Streitkräftebasis.

Der Staatssekretär unterstützt die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei der Erfüllung politischer Aufgaben und vertritt sie nach außen, zum Beispiel im Plenum sowie in Ausschüssen des Deutschen Bundestages oder wie in diesem Fall bei Truppenbesuchen und öffentlichen Terminen. Seine Hauptthemen sind vor allem Ausrüstung, Planung, Haushalt und Controlling. Dem 52-Jährigen ist es wichtig, sich in Bezug auf diese Punkte ein genaues Bild direkt vor Ort bei den Bundeswehrverbänden und Dienststellen zu verschaffen.

Neue Ausbildung und COVID-19Coronavirus Disease 2019-Bedingungen

Zwei Soldaten erklären einem Zivilisten bei einer Bergeübung eine praktische Ausbildung.

Oberstleutnant Zeug erklärte Staatssekretär Silberhorn die praktische Ausbildung im technischen Bereich der Logistikschule.

Bundeswehr/Petra Reiter

Staatssekretär Silberhorn nahm sich bei seinem Besuch viel Zeit, um sich über die derzeitigen Herausforderungen an der Logistikschule in der Aus- und Weiterbildung logistischer Kräfte unterrichten zu lassen. Er besuchte hierzu nach einem 4-Augen-Gespräch mit dem Schulkommandeur, Brigadegeneral Boris Nannt, das Logistische Übungszentrum. Hier wies ihn der Leiter, Oberst Andreas Bock, in die einsatznahe Ausbildung und deren methodischen Grundsätze ein. Im sogenannten Technikbereich erhielt er vom Inspektionschef der VIII. Inspektion, Oberstleutnant Christian Martin Zeug, einen Einblick in die praktische Fahrzeugausbildung. Hier sah er wie Lehrgangsteilnehmende einen defekten FUCHS, ein Transportpanzer, für das Abschleppen vorbereiteten. Hierzu nutzen sie das gepanzerte Bergefahrzeug BISON. Abschließend besuchte er den sogenannten Baustein Verpflegung der Lucius D. Clay- Kaserne. Hier führten ihn Oberstabsfeldwebel Frank Braasch und sein zukünftiger Nachfolger, Stabsfeldwebel Ralf Fichtner, mit Kostproben, durch die Mobile Ausbildungs- und Lehrküche.

Ohne Logistik geht es nicht

Zwei Soldaten sprechen mit einem Zivilisten in einer Ausbildungseinrichtung.

Im Logistischen Übungszentrum erhielt Silberhorn eine Übersicht über die einsatznahe Ausbildung der logistischen Kräfte.

Bundeswehr/Petra Reiter

Er zeigte sich positiv überrascht über das Engagement und den Einsatz bei der Ausbildung mit neuen modernen Ausbildungsmethoden, welche die Logistikschule derzeit mit dem Projekt Modernes Lernen in der Lehre implementiert: „Ich bin beeindruckt von der schieren Größe des Geländes hier aber auch von den vielseitigen logistischen Ausbildungsinhalten. Ich habe mitgenommen, dass wir die Ausbildung auf moderne Formate umstellen müssen. Nicht nur die Digitalisierung von Hard- und Software, die Prozesse müssen sich verändern, damit ein ortsunabhängiges Lernen ermöglicht wird. Die Lehrgangsteilnehmenden müssen die Möglichkeit erhalten, aktiv ihr Wissen zu erwerben. Wir müssen insgesamt daran arbeiten, bei der Ausbildung unserer Logistiker weiter nach vorne zu kommen und ich denke, dass diese Ausbildungsstätte auf einem sehr guten Weg ist. Die Logistik ist von zentraler Bedeutung, weil es keinen Einsatz ohne Logistik gibt. Das sieht man von außerhalb der Bundeswehr oft nicht aber, wenn man in unseren Einsatzorten unterwegs ist, kann man dies sofort feststellen. Ja, wir haben die kämpfende Truppe, ITInformationstechnik und Sanitäter aber überall ist die Logistik dabei. Deswegen müssen unsere logistischen Verbände gut ausgebildet sein, denn sie werden tatsächlich in hohem Maße in Anspruch genommen und ich möchte ein ausdrückliches Dankeschön für die Professionalität sagen, die ich da erlebe.“

„Gute Logistik ist unersetzbar für all unsere Einsätze.“

Ein besonderes Anliegen ist ihm der Einsatz der Bundeswehr bei der aktuellen Pandemie. „Die Bundeswehr leistet hier eine hervorragende Arbeit und ist jederzeit bereit, umfassend und sofort zu unterstützen.“, äußerte Silberhorn im Gespräch um die Corona-Hilfe der Bundeswehr.

Süßer Abschied

Ein Soldat überreicht einem Zivilisten zum Abschied eine Marzipantorte.

Abschied versüßt: Brigadegeneral Nannt übergab das Schulwappen in Lübecker Marzipan verewigt an Silberhorn.

Bundeswehr/Brian Melzer

Brigadegeneral Nannt überreichte Silberhorn zum Abschied eine Torte mit dem Wappen der Logistikschule aus Lübecker Marzipan, mit dem Hinweis: „Auf dass sie sich ihren Besuch hier an der Logistikschule nochmal auf der Zunge zergehen lassen.“
Im Anschluss ging es für Silberhorn zur Evenburg-Kaserne, ehemals Von-Lettow-Vorbeck-Kaserne, im niedersächsischen Leer. Hier ist das Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland“, kurz: KdoKommando SESSchnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst, stationiert. Die Soldatinnen und Soldaten des KdoKommando SESSchnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst arbeiten eng mit den spezialisierten Kräften und Spezialkräften wie der Division Schnelle Kräfte und dem Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr zusammen.

von Brian Melzer  E-Mail schreiben

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