Streitkräftebasis

Manfred-Wörner-Seminar

Manfred-Wörner-Seminar

Lesedauer:
2 MIN
Ein Mann spricht an einem Pult zu mehreren Menschen

Manfred-Wörner-Seminar im BMVgBundesministerium der Verteidigung - Gäste aus den USAUnited States of America und Deutschland tauschen sich mit Vertretern des Ministeriums über den Weißbuchprozess und die Einsätze der Bundeswehr aus.

Bundeswehr/Uwe Grauwinkel

Das Manfred-Wörner-Seminar für Deutsch-Amerikanische Verständigung bringt jedes Jahr je 15 deutsche und amerikanische junge Führungskräfte zusammen. Austausch und Kennenlernen stehen im Mittelpunkt dieses Programms. Gemeinsam sollen sie Deutschland und Europa entdecken und den Dialog über transatlantische Chancen und Herausforderungen vertiefen. Seit 1982 hat sich der Kreis der Alumni auf fast 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von beiden Seiten des Atlantiks vergrößert.

Wer kann teilnehmen

Das Manfred-Wörner-Seminar richtet sich an junge Führungskräfte aus Wissenschaft, Industrie und Politik im Alter zwischen 25 und 35 Jahren. Bis zu 30 Teilnehmer/-innen aus Deutschland und den USAUnited States of America bietet es die Möglichkeit zu Weiterbildung und Informationsaustausch. Sie sollten Akademiker sein und bereits erste Erfahrungen in leitenden oder herausfordernden Positionen gesammelt haben.

Themen und Ziele

Initiiert vom damaligen Bundesminister der Verteidigung, Manfred Wörner, wurde es bereits 1982 ins Leben gerufen. Es soll Verständnis zwischen den Kulturen schaffen, die sich in vielen Bereichen sehr ähnlich sind, in anderen Bereichen aber deutlich unterschiedliche Sichtweisen auf die gleichen Probleme offenbaren.

Während des neuntägigen Programms werden Aspekte der transatlantischen Sicherheitspolitik, die neuen Herausforderungen der NATONorth Atlantic Treaty Organization sowie die aktuelle Politik der USAUnited States of America und der Europäischen Union im Vordergrund stehen. Wechselnden Seminarorte in den Niederlanden, Belgien und Deutschland, internationale Referenten sowie wechselnde Themenschwerpunkte bieten abwechslungsreiche Diskussions- und Informationsmöglichkeiten. Gleichzeitig dient das Seminar aber auch der Vertiefung der Beziehungen zwischen den Teilnehmern beiderseits des Atlantiks. So sind die Gespräche und Diskussionen zwischen den offiziellen Vorträgen mindestens genauso wichtig, denn der Erstkontakt zwischen den jungen Führungskräften soll die Grundlage für einen fortwährenden Dialog über den Atlantik hinweg legen.

Bewerbung und Kontakt

Sollte Sie unser Angebot interessieren, so erbitten wir Ihre Bewerbung in elektronischer Form an SicherheitspolitikSeminare@bundeswehr.org . Die Bewerbung soll in englischer Sprache verfasst sein und Motivationsschreiben, eine Kurzbeschreibung Ihrer Tätigkeit sowie ein aktuelles Foto im JPG-Format enthalten.
Aus allen interessierten Bewerberinnen und Bewerbern stellt das Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr (ZInfoABwZentrum Informationsarbeit Bundeswehr) den Teilnehmerkreis zusammen. Der Eigenbeitrag beträgt 350 Euro und beinhaltet alle Unterkunfts- und Transportleistungen (ab, bis Berlin) sowie die Verpflegung (mindestens Halbpension). Die Seminardauer beträgt 9 Tage.
Das Seminar wird in englischer Sprache durchgeführt.

Für Fragen steht Ihnen das Team des ZInfoABwZentrum Informationsarbeit Bundeswehr - Seminarwesen gerne zur Verfügung.