Im Interview mit Professor Johannes Varwick
Ja, das ist der einzige Weg. Mit dem integrativen Ansatz, 27 EU-Mitglieder unter einen Hut zu bringen, kommt man nicht wirklich voran, sieht man von der größten Erfolgsgeschichte der EU, dem einheitlichen Binnenmarkt ab. Dagegen haben wir im Bereich der Außenpolitik leider mehr Rhetorik als Substanz, ihr Anteil am EU-Haushalt fällt – im Vergleich mit dem Agrarsektor – verschwindend gering aus. Das müsste man eigentlich umdrehen, aber da sind wir wieder bei hätte, könnte, müsste. Europa ist sozusagen eine Konjunktivmacht.