Im Interview mit Professor Johannes Varwick
Nein, das bleibt auf der USUnited States-Agenda. Es ist nun einmal so, dass ohne Finanzmittel keine Handlungsoptionen bestehen. Insofern wird der Druck auf Deutschland und andere europäische Länder anhalten. Ich denke aber, dass wir von dem Totschlagargument der zwei Prozent wegkommen können, indem wir unseren Beitrag zur NATO in Fähigkeiten darstellen. Man kann es jedoch drehen und wenden, wie man will: Wir kommen nicht umhin, mehr zu tun – finanziell wie auch politisch. Wir sollten mehr Verantwortung übernehmen und zu voller Risiko- und Lastenteilung bereit sein. Das ist ein Stück Erwachsenwerdens deutscher Außen- und Sicherheitspolitik.