Andreas-Christian Tübler hat ein offenes Ohr für Akademieangehörige
Die Lehre ist ein großer Bereich. Ich unterrichte Soldaten in Hinblick auf den Lebenskundlichen Unterricht. Wir sprechen über ethisches Verhalten in Grenzsituationen, beispielsweise in Konfliktlagen im Ausland. Es geht darum, moralische Sicherheit zu geben bei bestimmten strittigen Fragen, aber auch gesellschaftliche Tendenzen aufzunehmen und zu reflektieren. Jeden Freitag im Monat gibt es im Wechsel mit meinem sehr geschätzten katholischen Kollegen in der Clausewitz Kaserne zudem eine 15- bis 20-minütige Andacht mit Impulsen für den Tag oder für den Wochenabschluss. Zu meinen Aufgaben gehören aber auch Ansprachen zu Weihnachten, bei Trauerfeiern, Hochzeiten oder Taufen. Einiges davon auch in der Blankeneser Kirche, wo ich mich zugehörig fühle, zumal ich dort vor über 40 Jahren als Jugendlicher nach meiner Konfirmation offene Jugendarbeit genossen habe.