Während Corona sahen die Anforderungen anders aus: So wurde zu Beginn medizinisches Fachpersonal, persönliche Schutzausstattung oder später Infrastruktur zum Einlagern von Material nachgefragt. Nachdem die erste Welle abgeebbt ist, ging es schwerpunktmäßig darum, Personal für die Gesundheitsämter bereitzustellen, um Infektionsketten nachverfolgen zu können. Damit hatten wir ganz andere Ansprechpartner sowohl in der Bundeswehr als auch bei zivilen Behörden, die um Amtshilfe ersucht haben. Rund 15.000 Soldatinnen und Soldaten und zivile Angehörige der Bundeswehr standen dem Nationalen Territorialen Befehlshaber und damit auch dem Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr zur Unterstützung unmittelbar bereit. Es wurden vier Regionale Führungsstäbe aus Heer, Luftwaffe und Marine eingerichtet. Somit konnten die Aufgaben untereinander geteilt und das Personal in der Operationszentrale reduziert werden.