Wappen des Planungsamtes der Bundeswehr

Planungsamt der Bundeswehr

Das Planungsamt der Bundeswehr ist eine dem Bundesministerium der Verteidigung unmittelbar nachgeordnete höhere Kommandobehörde, welche militärisch und zivil besetzt ist. Es untergliedert sich in vier Abteilungen. Neben seinem Hauptsitz in Berlin verfügt es über eine Außenstelle in Taufkirchen und eine Verbindungsstelle in Suffolk (Virginia).

Neues aus dem Planungsamt

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Auftrag

Das Planungsamt ist für den nicht-ministeriellen Anteil des Planungsprozesses verantwortlich. In dieser Funktion führt es alle Planungsschritte in den dem Ministerium nachgeordneten Bereich zusammen. Als zentraler Bedarfsträger für alle militärischen und zivilen Organisationsbereiche der Bundeswehr gewährleistet das Planungsamt bundeswehrgemeinsame Planung aus einer Hand. Zudem erstreckt sich die wissenschaftliche Unterstützung des Planungsamtes auf alle Gestaltungsfelder und Planungskategorien der Bundeswehr. Dazu stehen die Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Planungsamtes im täglichen Austausch, sowie in vertrauensvoller Kooperation mit allen Organisationsbereichen der Bundeswehr.

  • über 400 Beschäftigte

  • ca. 45 Mrd. € Planvolumen

  • 15 Jahre Planungshorizont

Amtschef

  • Generalmajor Gäbelein

    Generalmajor Wolfgang Gäbelein

    Generalmajor Dipl.-IngDiplom-Ingenieur. Wolfgang Gäbelein wurde 1960 in Weiden geboren. Er trat 1979 in die Bundeswehr ein.
    Seit Juli 2019 ist er Amtschef des Planungsamtes der Bundeswehr.

Die vier Abteilungen

FAQs

Kurz gesagt: Wir planen Bundeswehr. Unsere Aufgaben drehen sich um die Fragen was die Bundeswehr braucht, um ihren Auftrag und ihre Aufgaben zukünftig erfüllen zu können und welche Fähigkeiten sie hierfür benötigt. Dies erfordert, das Handlungs- und Leistungsvermögen der Bundeswehr systematisch und zukunftsbezogen zu beurteilen und die notwendigen Maßnahmen sowie Mittel in Einklang zu bringen. Unser wichtigstes Ziel ist es bundeswehrgemeinsam vorhandene und absehbare Fähigkeitslücken zu schließen.

Fähigkeitslücken können durch neue Aufgaben und Entwicklungen (z.B. Cyber-Terrorismus) entstehen, die bisher nicht Teil des Aufgabenspektrums der Bundeswehr waren. Fähigkeitslücken entstehen aber auch durch den natürlichen Alterungsprozess von technischem Gerät. Dadurch entspricht das Gerät nicht mehr den modernen Anforderungen der Bundeswehr.

Das Planungsamt der Bundeswehr bringt Expertise in die sicherheitspolitische Diskussion und die Arbeit von Institutionen und Stiftungen ein. Prominente Beispiele sind die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWPStiftung Wissenschaft und Politik), das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIFZentrum für Internationale Friedenseinsätze), und das Institut für Friedens- und Konfliktforschung (ISFH). Angehörige des Planungsamtes der Bundeswehr sind regelmäßig Teilnehmende und Beitragende bei zahlreichen Veranstaltungen der relevanten Institute, Stiftungen, und Gesellschaften und tragen auf diese Weise zur sicherheitspolitischen Debatte bei.

Die Einsatzauswertung bringt wichtige einsatzbezogene Impulse in die Zielbildung und das Fähigkeitsmanagement ein. Die Erfahrungen aus Übungen und Einsätzen werden im sogenannten „Informationssystem Einsatzerfahrungen der Bundeswehr“ festgehalten. Dieses System ist Gedächtnis und Managementtool der Einsatzauswertung der Bundeswehr und wird auch zur Übungsauswertung genutzt. Für die Auswertung wird der international anerkannte „NATONorth Atlantic Treaty Organization Lessons Learned“-Prozess genutzt.

Grundsätzlich können innovative Ideen mit Bezug zur Bundeswehr auch von Externen ans Planungsamt der Bundeswehr herantragen werden. Nehmen Sie dazu bitte einfach mit uns Kontakt auf.

Ja, genauso vielfältig wie die Aufgaben des Planungsamtes sind auch die Möglichkeiten für Reservedienstleistende. Nehmen Sie dazu bitte einfach mit uns Kontakt auf.

E-Mail: PlgABwResAngel@bundeswehr.org

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