Münchner Sicherheitskonferenz

Landeskommando Bayern: Unterstützer der Sicherheitskonferenz

Landeskommando Bayern: Unterstützer der Sicherheitskonferenz

Datum:
Ort:
München
Lesedauer:
2 MIN

Jährlich diskutieren circa 500 Gäste in München über Herausforderungen für die internationale Sicherheit. Dazu, dass bei einer der wichtigsten Sicherheitskonferenzen der Welt alles reibungsfrei und hochprofessionell abläuft, trägt auch das Landeskommando Bayern bei. 

Das Logo der Münchner Sicherheitskonferenz auf einer Glaswand

Vom 16. bis 18. Februar findet in diesem Jahr die 60. Münchner Sicherheitskonferenz statt

Bundeswehr/Torsten Kraatz

Jährlich diskutieren circa 500 Gäste in München über Herausforderungen für die internationale Sicherheit. Unter ihnen alleine etwa 50 Staats- und Regierungschefs, die auch vom 16. bis 18. Februar 2024 zur 60. Münchner Sicherheitskonferenz erwartet werden. Die Veranstaltung im Herzen der Stadt hat sich als eines der weltweit wichtigsten Dialogforen für Sicherheitspolitik einen Namen gemacht. Dazu, dass alles reibungsfrei und hochprofessionell abläuft, trägt auch das Landeskommando Bayern bei.

Über 400 Bundeswehrangehörige packen mit an

Münchner Sicherheitskonferenz 2024

Brigadegeneral Hambach, Kommandeur des gastgebenden Landeskommandos Bayern, bei der Begrüßung von Verteidigungsminister Boris Pistorius zur 59. Münchner Sicherheitskonferenz in 2023

Bundeswehr/Sebastian Wilke

Unter den Teilnehmenden befinden sich neben den bereits erwähnten Staats- und Regierungschefs, Ministerinnen und Ministern für Außen- und Verteidigungspolitik, Diplomaten und Militärs auch Wirtschaftsführer, Wissenschaftler, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und der Medien. Seit 2013 ist das Landeskommando Bayern mit Sitz in der Fürst-Wrede-Kaserne im Norden der Stadt durch das Bundesministerium der Verteidigung formal mit der organisatorischen Unterstützung der Münchner Sicherheitskonferenz beauftragt. Insgesamt sind etwa 400 Angehörige der Bundeswehr eingebunden, ob in der Delegationsbetreuung, als Verantwortliche für das Pressezentrum oder im Bereich der Planung im Vorfeld: Den Mitarbeitenden des Landeskommandos kommen Schlüsselpositionen zu und die Gesamtleitung obliegt dem stellvertretenden Kommandeur des Landeskommandos Bayern.

Planungen für das Folgejahr bereits ab Juni 

Münchner Sicherheitskonferenz 2024

Im Hotel „Bayerischer Hof“ im Herzen von München geht es im Februar jeden Jahres um die sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit

Bundeswehr/Sebastian Wilke

Im Fokus der Münchner Sicherheitskonferenz steht der intensive Austausch hochrangiger Vertreterinnen und Vertreter in der Sicherheitspolitik. Die Zusammenkunft versteht sich als Plattform für offizielle und inoffizielle diplomatische Initiativen und Ansätze, um drängenden globalen Sicherheitsrisiken zu begegnen. Damit hinter den Kulissen alles reibungsfrei funktioniert, organisiert das Landeskommando unter anderem das Pressezentrum. Hier werden etwa 1.000 Arbeitsplätze eingerichtet, damit Journalistinnen und Journalisten aus aller Welt ihre Berichte verschicken können. Von der Dolmetscherkabine für den Hörfunk über den Internetanschluss bis zum Catering wird durch die Verantwortlichen im Landeskommando im Vorfeld schon an alles gedacht.

Doch nicht nur das, denn die Betreuung mehrere Delegationen, der Transport eigener Kräfte sowie Busshuttles zu Hotels sind ebenso durch das Landeskommando organisiert wie Auf- und Umbauten, auch in den Konferenzsälen. Bei all diesen Aufgaben arbeiten zahlreiche aktive Soldatinnen und Soldaten, die von Reservedienstleistenden verstärkt werden, mit Studierenden der Universität der Bundeswehr München sowie zivilen Mitarbeitenden des Bundeswehrdienstleistungszentrums zusammen auf ein Ziel hin: Das Gelingen der 60. Münchner Sicherheitskonferenz.

Nach Abschluss der Konferenz ist die Arbeit im Landeskommando Bayern jedoch noch nicht erledigt. Zunächst wird die stattgefundene Veranstaltung nachbereitet, gleichzeitig werden für das kommende Jahr eventuelle Verbesserungen aufgezeigt. Diese können dann in die Planungen für das Folgejahr einfließen, die bereits ab Juni schon wieder anlaufen.

von Victoria Stark

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