Ruth Schmahl-Kieven
Wenn Chancengleichheit von Frauen und Minderheiten ausgebaut werden soll, dann müssen wir endlich anfangen zu identifizieren, welche Kompetenzen durch die angesprochenen Gruppen in das Portfolio der Bundeswehr eingebracht werden können. Vorhandene Hürden in den Denkstrukturen, die häufig durch die militärische Erziehung aus den 1970er/80er Jahren noch geprägt ist, müssen aufgelöst werden. Eine der zentralen Aufgaben wird darin bestehen, „unconcious bias“ [Anm d.Red.: unbewusste Vorteile, erlernte Stereotypen] mit Hilfe von strukturellen Veränderungen zu durchbrechen. Das ist ein langer Prozess, den wir bereits eingeschlagen haben.