Das Ansehen der Bundeswehr

Das Ansehen der Bundeswehr

Persönliche Einstellung versus Meinungsklimawahrnehmung

von Meike Wanner

Cover des Buches "Das Ansehen der Bundeswehr" mit Soldaten in Reihe vor dem Reichstagsgebäude in Berlin.

Nomos/ZMSBw

Die Bundeswehr hat in Deutschland ein positives Image. Fragt man die Deutschen nach ihrer persönlichen Einstellung zu den Streitkräften, so äußert sich eine Mehrheit seit vielen Jahren anerkennend: Sie bringt der Bundeswehr großes Vertrauen entgegen und sieht sie als wichtigen legitimen Bestandteil der Gesellschaft.

Gleichzeitig attestieren die Befragten den »Anderen«, der Bevölkerung insgesamt, eine kritischere Einstellung gegenüber der Bundeswehr. Das wahrgenommene Meinungsklima unterscheidet sich also von der persönlichen Einstellung.

Die Autorin erklärt dieses Phänomen pluralistischer Ignoranz mithilfe eines medienzentrierten Untersuchungsansatzes: Sowohl das sogenannte doppelte Meinungsklima als auch das Hostile-Media-Phänomen und die Third-Person-Wahrnehmung nehmen Einfluss auf die beobachtete Diskrepanz.

Die Autorin Dr. Meike Wanner ist Sozialwissenschaftlerin und Projektleiterin im Forschungsbereich Sicherheitspolitik und Streitkräfte am ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.

  • Meike Wanner, Das Ansehen der Bundeswehr. Persönliche Einstellung versus Meinungsklimawahrnehmung, Baden-Baden: Nomos 2019, 235 S., 49 Euro, ISBN 978-3-8487-5443-4.

Das Inhaltsverzeichnis zum Buch: Meike Wanner, Ansehen der Bundeswehr (Inhalt) (PDF, 52,3 KB)

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