Kriegstagebuch der Seekriegsleitung 1939-45

Kriegstagebuch der Seekriegsleitung 1939-45

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Das Kriegstagebuch der Seekriegsleitung von 1939 bis 1945 gibt Aufschluss über alle Operationen der Marine und erschließt das Führungsdenken dieser Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg.

Die Seekriegsleitung war im Zweiten Weltkrieg die höchste Kommandobehörden der Kriegsmarine der Wehrmacht. Sie plante und führte nahezu sämtliche Operationen deutscher Seestreitkräfte. Dazu verfügte sie über einen Stab mit allen notwendigen Abteilungen - von der Operationsplanung und -führung, über die Nachrichtengewinnung bis zur Logistik. Der Seekriegsleitung waren ferner die verschiedenen Verbände, U-Boot- und Überwassergeschwader und -flottillen usw. nachgeordnet.

Beheimatet war die Seekriegsleitung seit Kriegsbeginn 1939 in einem verbunkerten Areal bei Lobetal, nördlich von Berlin, das den Decknamen „Koralle“ trug.

In den Jahren 1988 bis 1997 edierte ein Team unter der Leitung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes die vollständig erhaltenen Tagebücher der Seekriegsleitung, die nunmehr im Open Access zugänglich sind: https://opus4.kobv.de/opus4-zmsbw/solrsearch/index/search/searchtype/series/id/1/rows/10

Bibliographische Angaben:

Tagebuch der Seekriegsleitung 1939-1945, im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes in Verbindung mit dem Bundesarchiv-Militärarchiv und der Marine-Offizier-Vereinigung herausgegeben von Werner Rahn und Gerhard Schreiber unter Mitwirkung von Hansjoseph Maierhöfer. 68 Bände, Mittler-Verlag, Berlin/Bonn/Hamburg 1988-1997 (danach Erscheinen eingestellt) ISBN 3-8132-0600-9