Mehr als nur ein Zeremoniell

Der Große Zapfenstreich

Der Große Zapfenstreich

  • Militärmusik
  • Protokollarischer Dienst
Datum:
Lesedauer:
1 MIN
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Bundesministerin a. D.außer Dienst Annegret Kramp-Karrenbauer wird von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht mit einem Großen Zapfenstreich, dem höchsten militärischen Zeremoniell, am Berliner Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung im …

Bundeswehr/Bildkraftwerk/Peter-Paul Weiler

Fast jeder (in der Bundeswehr) kennt ihn, viele haben ihn gesehen und in jüngerer Zeit findet man ihn vielfach bei Youtube, nicht zuletzt zum Abschluss des Afghanistan-Einsatzes: Den großen Zapfenstreich. Dieses höchste militärische Zeremoniell wird Bundespräsidenten und Bundeskanzlerinnen und -kanzlern sowie den Bundesministerinnen und -ministern der Verteidigung wie auch einigen wenigen Generalen und Admiralen zum Abschied geboten. Rund 270 Soldatinnen und Soldaten sowie 80 Musikerinnen und Musiker sind notwendig, um ihn so aufzuführen, wie es das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung für „angemessen“ hält. (Damit meinen sie in der Regel „sehr gut“ - alles andere wäre für sie nicht akzeptabel.)

In der 35. Folge von „ZUGEGHÖRT“ der Podcast des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr spricht Oberst Dr. Sven Lange mit Kai Beinke, Oberstleutnant und Kommandeur des Wachbataillons, Oberstleutnant Dr. Manfred Heidler, Musikwissenschaftler im Zentrum Militärmusik, sowie Oberstleutnant Dr. Heiner Möllers, Historiker am ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, über den Großen Zapfenstreich, seine Musik, seine Bedeutung, seine Geschichte - und wie man ihn aufführt.