Operation Bagration 1944

Operation Bagration 1944

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Aus der Reihe: Die Aktuelle Karte

Von der Lagekarte 1944 zur heutigen Grafik

Die sowjetische Offensive gegen die Heeresgruppe Mitte (22.6. bis zum 29.8.1944) im Zweiten Weltkrieg.

Karte mit Bewegunsrichtungender von Wehrmacht und Roter Armee

Die sowjetische Offensive gegen die Heeresgruppe Mitte im Zweiten Weltkrieg.

ZMSBw

Wie aus zeitgenössischen Lagekarten und anderen Quellen moderne thematische Karten entstehen, zeigen wir anhand eines anschaulichen Beispiels aus unserem Reihenwerk „Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg“.

Bei der Veranschaulichung der überaus interessanten Herstellungsprozesse werden sowohl kartografische Grundprinzipien als auch die wissenschaftliche Nutzung historischer Lagekarten angesprochen.

Hierbei greifen wir auf eine Karte zurück, die die mutmaßlich schwerste und verlustreichste Niederlage der deutschen Militärgeschichte thematisiert: Den Zusammenrbuch der deutschen Heeresgruppe Mitte im Sommer 1944, bei dem beide Seiten, Wehrmacht und Rote Armee, rund eine Million Soldaten verloren. Für die deutsche Seite bedeutete dieser Verlust, dass der Weg nach Warschau und dann ins Deutsche Reich kaum noch von bedeutenden Truppen der Wehrmacht verstellt werden konnte.

Nach der Schlacht von Stalingrad, bei der im Winter 1942/43 rund 300.000 deutschen Soldaten fielen oder in Gefangenschaft gerieten, oder dem Zusammenrbuch der Heeresgruppe Afrika im Mai 1943, bei dem auch rund 350.000 Soldaten in Gefangenschaft gerieten, war „Bagration“ 1944 eine weitere Niederlage der Wehrmacht, von der sie sich nicht mehr erholen konnte.

Die Erstveröffentlichung der Karte finden Sie in:
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 8: Die Ostfront 1943/44. Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten.  Mit Beitr. von Karl-Heinz Frieser, Klaus Schmider, Klaus Schönherr [u.a.]. Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Karl-Heinz Frieser, München 2007, ISBN 978-3-421-06235-2.

Die oben abgebildete Karte und ihre Enstehung aus einer originalen Lagekarte heraus finden Sie im Anhang (PDF, 2,6 MB).


von Bernd Nogli  E-Mail schreiben