Tagung "Konfliktkulturen in Geschichte und Gegenwart"

  • bis
  • Ort:
    Potsdam
  • Zeit:
    keine Zeitangaben vorhanden

Vom 16. bis zum 18. November 2021 veranstaltet das ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam die Tagung „Konfliktkulturen und Geschichte und Gegenwart“

De civitate Dei. Detail eines Holzschnittes aus dem von Johannes Amerbach 1489 in Basel gedruckten Werk.

Augustinus von Hippo (354-430), De civitate Dei. Detail eines Holzschnittes aus dem von Johannes Amerbach 1489 in Basel gedruckten Werk.

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Konflikte sind allgegenwärtig: Das Leben von Menschen, Gruppen, Gesellschaften und Staaten steckt voller Konflikte. Die Vielfalt und Mehrdeutigkeit des Begriffes „Konflikt“ hat aber nicht nur damit zu tun, dass er fest in unserem Alltag und unserer Sprache verankert ist. Vielmehr sind Konflikte höchst komplexe und ambivalente Phänomene, die keineswegs nur negativ gesehen werden müssen. Sie können auch als soziale und politische Tatsachen verstanden werden, die es nicht nur zu überwinden oder zu vermeiden gilt, sondern die ebenso produktiv und konstruktiv bearbeitet werden können.

Die Art und Weise, wie in einer Gesellschaft Konflikte verhandelt werden, ist Ausdruck einer spezifischen Konfliktkultur. Die Tagung „Konfliktkulturen in Geschichte und Gegenwart“ nimmt als interdisziplinär angelegte Veranstaltung diese kulturelle Dimension von Konflikten in den Blick.

Sie befasst sich mit verschiedenen Formen von Konflikten und Konfliktaustrag. Dabei geht sie der Frage nach, welche personalen, innergesellschaftlichen und internationalen Konflikte es gibt, wie sie entstehen, ausgetragen, verschärft, transformiert oder gar gelöst werden.

Die Tagung beabsichtigt, allgemeinverständlich die Vielfalt von Konflikten darzustellen, und lotet die Möglichkeiten einer Konfliktkultur aus, die konstruktiv statt destruktiv mit Konflikten umgeht. Wie gelingt es Personen, Konflikte friedlich beizulegen? Wie viel Konflikt verträgt oder braucht eine Gesellschaft für ihren Zusammenhalt? Welche Möglichkeiten des internationalen Konfliktaustrags gibt es?

Neben historischen Konflikten (z. B. Ost-West-Konflikt) und religiösen Konflikten (z. B. Umgang mit kollidierenden religiösen Wahrheitsansprüchen) soll es auch um sozial- und politikwissenschaftliche Zugänge zu dem Thema gehen. Darüber hinaus sollen auch friedensethische Ansätze und Modelle ziviler wie militärischer Konfliktbearbeitung zur Sprache kommen. So wird auch nach der Bedeutung der in den Blick genommenen Konfliktkulturen für die Bundeswehr gefragt.

Die Veranstaltung kann sowohl digital mitgeschaut, als auch in Präsenz besucht werden.

Teilnahme Digital:

Die Teilnahme wird während der Veranstaltungstage über einen Livestream ermöglicht.
Den dazu notwendigen Link werden wir Ihnen hier an dieser Stelle rechtzeitig vor der Veranstaltung bereitstellen.

Teilnahme in Präsenz:

  • Die Teilnahme erfolgt lediglich nach vorheriger Einladung bzw. Bestätigung der Anmeldung.
  • Anmeldung per Mail an: ZMSBwZMEinladungsMgmt@Bundeswehr.org
  • Pausengetränke und kleine Snacks werden für einen Unkostenbeitrag (Tagungspauschale) von 15€ bereitgestsellt
  • Veranstaltungsort: ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Hans-Meier-Welcker-Saal, Zeppelinstr. 127/128, 14471 Potsdam

COVID-19Coronavirus Disease 2019 Bedingungen für die Teilnahme in Präsenz:

  • Für die gesamte Tagung wird die 2G-Regel angewandt.
  • Bitte legen Sie bei einer Teilnahme vor Ort vor Beginn der Veranstaltung unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis vor.
  • Ungeimpfte Personen mit gültigem Test können leider nicht vor Ort teilnehmen.
  • In Abhängigkeit von der aktuellen Pandemielage können durch den Veranstalter kurzfristig weitere Hygieneauflagen für die Präsenzveranstaltung gemacht werden.
  • Da die Teilnehmeranzahl an der Präsenzveranstaltung begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung.

Ansprechpartner:

Dr. Markus Thurau

Weitere Informationen zum Ablauf:

Das Gesamtprogramm der Tagung entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Tagung (PDF, 1,1 MB).