Verbündete

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  • Geschichte
  • Streitkräfte
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Alliierte Streitkräfte im geteilten Deutschland 1949-1994

Die Erforschung der deutschen Militärgeschichte von 1945 bis 1990 ist künftig auf vielen Feldern ohne eine stärkere inter- und transnationale Einbettung und die Berücksichtigung vergleichender und verflechtender Ansätze und Sichtweisen weder sinnvoll zu erforschen noch überzeugend darzustellen.

Parade zum 20. Geburtstag der NATO auf dem Nürburgring in der Eifel am 6. Juni 1969

Parade der NATO-Staaten zum 20. Geburtstag der Nordataltnischen Allianz auf dem Nürburgring in der Eifel am 6. Juni 1969

Engelbert Reineke 1969 via WikiCommons

Die Beschäftigung mit den Alliierten in Deutschland – das sind zuvorderst die amerikanischen, britischen, französischen und sowjetischen Truppen auf deutschem Boden – öffnet dafür zahlreiche Möglichkeiten und Perspektiven. Das betrifft einerseits den Bereich der genuin militärischen Zusammenarbeit und des militärischen Zusammenwirkens zwischen den deutschen und den ausländischen Streitkräften in Deutschland. Dazu zählen vor allem Manöver und Übungen, operative und taktische Planungen, das Verhalten in Krisen und bei Konflikten, Unterstellungsverhältnisse, Unterstützungsleistungen, Abhängigkeiten, Unterkünfte und Soldatenalltag, Formen der „Waffenbrüderschaft“ von Soldat zu Soldat, Biografien militärischer Befehlshaber usw.

Zu erforschen sind auch die Grundlagen der Stationierung, die Rechte, Pflichten und besonderen Verhältnisse der Truppen in Ost und West. Andererseits geht es um Interaktionen zwischen militärischer und ziviler Gesellschaft, zwischen Menschen und Institutionen, um interkulturelle Begegnungen zwischen alliierten Soldaten und der deutschen Bevölkerung.

Das Projekt, das sich in mehrere Teilprojekte gliedern wird, befindet sich derzeit in der Konzeptionsphase.

Projektleitung: Dr. Rüdiger Wenzke