Was geschah vor 80 Jahren?

Was geschah vor 80 Jahren?

  • Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften
  • Geschichte
Datum:
Lesedauer:
2 MIN

Moskauer Gespräche online mit dem deutschen Botschafter in Russland und Prof. Dr. Jörg Echternkamp vom ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

Logo der "Moskauer Gespräche"

Logo der "Moskauer Gespräche"

Deutsch-Russisches Forum e.V. 2020

Wenn Menschen die Fehler ihrer Vorfahren vergessen, laufen sie Gefahr, dieselben zu wiederholen. Schrecken, Schmerz und Leid des Zweiten Weltkrieges von Generation zu Generation in der Erinnerung wachzuhalten, ist daher eine zwar bittere, aber unersetzliche Medizin zur Friedenssicherung. Der Einfall der deutschen Wehrmacht in die Sowjetunion, die Leningrader Blockade und die Vertreibung der Russlanddeutschen halten dabei in vielen grauenvollen Facetten sehr grundlegende Lektionen für Bürgerinnen und Bürger weltweit bereit.

Doch in Zeiten wachsender internationaler Interessenkonflikte, nationalistischer Strömungen und populistischer Meinungsbildung drohen wichtige Erinnerungen zu verblassen. Das Erinnern wird mancherorts selektiv auf ein Mittel zur nationalen Abgrenzung und Identitätsstiftung verkürzt. Dabei kann gerade das gemeinsame Erinnern Nähe stiften und Vertrauen säen.

So stellt sich für Deutsche und Russinnen und Russen die Frage: Was wollen wir und was sollten wir nach 80 Jahren erinnern? Mit welchem Ziel können wir gemeinsam erinnern? Welche Erinnerungskultur kann in Europa den Willen und das Handeln für eine friedvolle Zukunft weiter festigen?

Freuen Sie sich auf deutsch-russische Antworten aus Expertenhand im Moskauer Gespräch

moderiert von Gemma Pörzgen, Freie Journalistin Berlin, mit
Svetlana Alexijewitsch, Schriftstellerin und Trägerin des Nobelpreises für Literatur 2015
Matthias Platzeck, Brandenburger Ministerpräsident a. D.außer Dienst und Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Russischen Forum e. V
Prof. Dr. Oleg Budnitskii, Direktor des Internationalen Zentrums zur Geschichte und Soziologie des Zweiten Weltkrieges und seiner
Konsequenzen, National Research University Higher School of Economics Moskau
Prof. Dr. Jörg Echternkamp, Wiss. Direktor am ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg

Mit einem einleitenden Grußwort von Dr. Géza Andreas von Geyer, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Förderation.

Diskutieren Sie mit und melden Sie sich an unter: https://clc.to/4855929
Sie erhalten vor der Veranstaltung per Email Ihren Zugang zur Zoom-Plattform.