Wiss. Angestellter Jéronimo L. S. Barbin M.A.Master of Arts

Wiss. Angestellter Jéronimo L. S. Barbin M.A.Master of Arts

  • Afghanistan
  • Geschichte
Datum:
Lesedauer:
2 MIN

Kontakt

JeronimoLouisSamuelBarbin@bundeswehr.org

Barbin-2019

Lebenslauf

seit Juli 2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Sicherheitspolitik und Streitkräfte am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr) in Potsdam

2015-2016: Projektleiter bei Greenstorming – Agentur für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement, Berlin

2014-2015: Research associate am Institut für Europäische Politik, Berlin

2013-2014: Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Europäische Politik, Berlin

2011-2012: Seminarassistent für das Transformationspartnerschaftsprogramm mit den Ländern des „Arabischen Frühlings“ der Internationalen Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amts, Berlin

Praktika bei: ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (2015), Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin (2012), Führungsakademie der Bundeswehr (2011), Französisches Generalkonsulat Hamburg (2009), Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund (2008)

 Akademischer Werdegang

seit März 2017: Doktorand bei Prof. Dr. Anna Geis, Institut für Internationale Politik der Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr in Hamburg

2009-2014: Masterstudium der „Military Studies“ an der Universität Potsdam unter Beteiligung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFAMilitärgeschichtliches Forschungsamt) und des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SOWISozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr) der Bundeswehr

2006-2009: Bachelorstudium der Sozialwissenschaften an der Université de Strasbourg (Frankreich)

2005-2006: Studium der Rechts- und Politikwissenschaften (classe préparatoire) an der Université Nancy II (Frankreich)

1987: Geboren in Hamburg

Aktuelle Projekte

Promotionsprojekt: „Von der Stabilisierung zur Aufstandsbekämpfung. Doktrineller Wandel in Deutschland und Frankreich“

Das Dissertationsprojekt untersucht die Entstehungsprozesse von Militärdoktrinen zur Aufstandsbekämpfung in der Bundeswehr und den französischen Streitkräften unter dem Eindruck des ISAFInternational Security Assistance Force-Einsatzes in Afghanistan. Das Promotionsvorhaben geht der Frage nach, warum die doktrinelle Anpassung an die Sicherheitslage in Afghanistan zwischen 2006 und 2014 in beiden Streitkräften so unterschiedlich verlief. Zur Beantwortung dieser Frage werden zwei Erklärungsansätze ertestet, die sich an die Theorie des neoklassischen Realismus und jene der Organisations- bzw. Militärkultur anlehnen. Mittels dieses Vorgehen soll erklärt werden, was bzw. wer über die inhaltliche Ausgestaltung einer Militärdoktrin und ihrer Inkraftsetzung entscheidet: strukturelle oder kulturelle Faktoren.

Ausgewählte Veröffentlichungen

Antworten auf die Asymmetrie. Westliche Militärdoktrinen zur Aufstandsbekämpfung im Vergleich, in: Einsatz ohne Krieg? Die Bundeswehr nach 1990 zwischen politischem Auftrag und militärischer Wirklichkeit, hrsg. v. Jochen Maurer & Martin Rink, Göttingen 2021, S. 173-198.

NATO, in: Europa von A bis Z. Taschenbuch der europäischen Integration, hrsg. v. Werner Weidenfeld, Wolfgang Wessels & Funda Tekin, Wiesbaden 2020, S. 471-476.

Imperialkriegführung im 21. Jahrhundert. Von Algier nach Bagdad: die kolonialen Ursprünge der COIN-Doktrin, Berlin 2015

Gesamtübersicht

Den Lebenslauf und sämtliche Veröffentlichungen von Jéronimo Barbin finden Sie hier (PDF, 77,7 KB).