Oberstleutnant Dr. Kai Uwe Bormann

Oberstleutnant Dr. Kai Uwe Bormann

  • Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften
Datum:
Lesedauer:
2 MIN

Kontakt Uwe1Bormann@bundeswehr.org

Lebenslauf

Seit 2021: Leiter der Ansprechstelle für militärhistorischen Rat im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam

2015-2021: Referent im Kommando Heer, Strausberg

2017: Promotion mit der Studie „Erziehung in der Bundeswehr. Konzeption und Implementierung militärischer Erziehungsleitsätze in der Aufbauphase der Bundeswehr 1950-1965“

2012-2015: Bereichsleiter Auskünfte, Information und Fachstudien im Militärgeschichtlichen Forschungsamt, ab 2013: Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam

2001-2012: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich III Bundeswehrgeschichte im Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam

2001: Magister Artium in Geschichtswissenschaften mit der Studie „Hitler als Werkzeug der Generäle oder die Kapitulation der militärischen Elite? Eine Untersuchung über die Absichten und wechselseitigen Abhängigkeiten in der Beziehung zwischen der militärischen Elite und Adolf Hitler vor dem Zweiten Weltkrieg“

1996-2001: Gefechtsübungszentrum HEER, Letzlingen

1992-1996: Truppendienst, Zugführer und Kompaniechef in der Panzertruppe;
parallel dazu:  Studium der Geschichtswissenschaften an der FernUniversität Hagen (Abschluss 2001)

1988–1991: Studium der Erziehungswissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg

1985-1988: Ausbildung zum Truppenoffizier (Panzertruppe), Zugführer

1983-1985: Berufsausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann

1963: geboren in Wuppertal

Forschungsinteressen

Deutsche Militärgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Veröffentlichungen:

Monographien

Erziehung in der Bundeswehr. Konzeption und Implementierung militärischer Erziehungsgrundsätze in der Aufbauphase der Bundeswehr 1950-1965, Berlin, Boston 2021 (= Beiträge zur Militärgeschichte, Bd. 79; zugl. Dissertation Universität Potsdam 2017)

Hitler als Werkzeug der Generäle oder die Kapitulation der militärischen Elite? Eine Untersuchung über die Absichten und wechselseitigen Abhängigkeiten in der Beziehung zwischen der militärischen Elite und Adolf Hitler vor dem Zweiten Weltkrieg. Unveröff. Magisterarbeit FernUniversität Hagen 2001

Mitarbeit an Edition

Der Bundestagsausschuss für Verteidigung. Der Ausschuss zur Mitberatung des EVG-Vertrages, Juli bis Dezember 1952. Hrsg. und bearb. von Hans-Erich Volkmann unter Mitarbeit von Rüdiger Bergien, Kai Uwe Bormann, Cynthia Flor, Kai Lehmann und Martin Meier, Düsseldorf 2006 (= Der Bundestagsausschuss für Verteidigung und seine Vorläufer, Bd. 1)

Aufsätze

Projekt „Tradition und Identifikation im HEER“. Ein Arbeitsbericht. (gemeinsam mit Bernd Lawall) In: Jahrbuch Innere Führung 2018. Innere Führung zwischen Aufbruch, Abbau und Abschaffung: Neues denken, Mitgestaltung fördern, Alternativen wagen. Hrsg. Von Uwe Hartmann und Claus von Rosen, Berlin 2018, S. 130-142

Generalstabsarzt Dr. Theodor Joedicke: Erster Inspekteur des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr. In: Militärische Aufbaugenerationen der Bundeswehr 1955 bis 1970. Ausgewählte Biographien. Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Helmut Hammerich und Rudolf Schlaffer, München 2010 (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 10), S. 289-318

Als „Schule der Nation“ überfordert. Konzeptionelle Überlegungen zur Erziehung des Soldaten in der Aufbauphase der Bundeswehr. In: Reform – Reorganisation – Transformation. Zum Wandel in deutschen Streitkräften von den preußischen Heeresreformen bis zur Transformation der Bundeswehr. Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Karl-Heinz Lutz, Martin Rink und Marcus von Salisch, München 2010, S. 345-368

Die Erziehung des Soldaten: Herzstück der Inneren Führung. In: Wolf Graf von Baudissin 1907-1993. Modernisierer zwischen totalitärer Herrschaft und freiheitlicher Ordnung. Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Rudolf Schlaffer und Wolfgang Schmidt, München 2007, S. 111-126