Der Große Nordische Krieg 1700–1721

Der Große Nordische Krieg 1700–1721

  • Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften
  • Geschichte
Datum:
Ort:
Schweden
Lesedauer:
1 MIN

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Cover zu: Stephan Lehnstaedt, Der Große Nordische Krieg 1700-1721

Reclam / ZMSBw 2021

Ein vergessener Krieg um die Vormacht in Osteuropa

Der Große Nordische Krieg war einer der folgenreichsten Konflikte in der neueren europäischen Geschichte. Zwischen 1700 und 1721 kämpfte Schweden gegen eine gegnerische Allianz aus Russland, Dänemark, Sachsen-Polen und weiteren Staaten um die Vorherrschaft in Osteuropa. Mit seiner ebenso schlagkräftigen wie gefürchteten Armee gelang es König Karl XII. nicht, den schwedischen Großmachtstatus zu halten.

Stephan Lehnstaedt erklärt anschaulich, warum am Ende einzig das Zarenreich als eindeutiger Sieger aus dem Krieg hervorging. Peter der Große legte damit den Grundstein für die spätere Weltmacht Russland.

Die Reihe Kriege der Moderne, herausgegeben vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellt die wichtigsten militärischen Konflikte der Neuzeit nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen vor und erläutert ihre geschichtlichen Ursachen und politischen Folgen.

Der Autor

Stephan Lehnstaedt, geboren 1980, ist seit 2016 Professor für Holocaust-Studien und Jüdische Studien am Touro College Berlin. Er veröffentlichte umfangreich zur deutsch-polnischen Geschichte. 2019 erschien sein Buch Der vergessene Sieg. Der Polnisch-Sowjetische Krieg 1919–1921 und die Entstehung des modernen Osteuropa.

Angaben zum Buch

Stephan Lehnstaedt, Der Große Nordische Krieg 1700–1721. Stuttgart: Reclam 2021 (= Kriege der Moderne), 160 Seiten, 14,95 Euro, ISBN 978-3-15-011345-5

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis zum Buch (PDF, 1,4 MB).