Hineingerutscht? Deutschland und der Kosovo-Krieg

Hineingerutscht? Deutschland und der Kosovo-Krieg

  • Geschichte
  • Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften
Hans-Peter Kriemann untersucht die außen- und sicherheitspolitischen Beweggründe für den ersten Kampfeinsatz deutscher Soldaten nach 1945. Er veranschaulicht das Wechselverhältnis von politisch-diplomatischen Prozessen und militärischen Maßnahmen der der Gewaltandrohung und -anwendung bei der Bewältigung zwischenstaatlicher Konflikte.


Cover zu Hans-Peter Kriemann, Hineingerutscht?

Cover zu Hans-Peter Kriemann, Hineingerutscht? Deutschland und der Kosovo-Krieg

Vandenhoek & Ruprecht / ZMSBw 2021

Wie geriet Deutschland 1999 in den Kosovo-Krieg? Die NATO-Mitgliedstaaten hielten es für undenkbar, auf militärische Intervention zu verzichten, sollte Jugoslawien im Konflikt nicht nachgeben. Hans-Peter Kriemann analysiert in seinem Buch die Wechselwirkungen zwischen dem internationalen politischen Prozess zur Bewältigung des Kosovo-Konflikts, der Logik militärischen Denkens und der innenpolitischen Debatte über das Wann und Wofür der deutschen Beteiligung an internationalen Einsätzen. Am Beispiel des Kosovo-Konflikts spürt er damit der Frage nach, wie solche Dynamiken zum Ausbruch von Konflikten und Kriegen beitragen können.

Der Autor

Dr. Hans-Peter Kriemann ist Historikerstabsoffizier und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.

Blick ins Buch

Zum Download bieten wir das Inhaltsverzeichnis (PDF, 55,6 KB) sowie eine Leseprobe (PDF, 989,8 KB).

Bibliografische Angaben

Hans-Peter Kriemann, Hineingerutscht? Deutschland und der Kosovo-Krieg, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2021 (= Bundeswehr im Einsatz, 2), 487 Seiten, 45,00 Euro, ISBN 978-3-525-31135-6