Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg

Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg

Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918

Im Auftrag des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hrsg. von Michael Epkenhans, Gerhard P. Groß, Markus Pöhlmann und Christian Stachelbeck

Buchcover Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg

Das kommentierte Tagebuch des deutschen Geheimsdienstchefs Walther von Nicolai offenbart tiefe Einblicke in die deutsche Feindaufklärung im Ersten Weltkrieg, wie sie im Großen Hauptquartier gesehen und bewertet wurde.

DeGruyter/ZMSBw

Walter Nicolai war Chef des deutschen militärischen Nachrichtendienstes im Ersten Weltkrieg. Bis heute ist er allenfalls Fachleuten bekannt. Sein Aufgabenfeld wuchs mit der Totalisierung des Krieges stetig an. Nicht nur in der Spionage und ihrer Abwehr spielte Nicolai eine zentrale Rolle, sondern bald auch in der Propaganda des Kaiserreichs. 1918 galt er als »Graue Eminenz« in der Obersten Heeresleitung von Hindenburg und Ludendorff. Doch wer war der Mann, der Mata Hari führte? Nicolais persönliche Aufzeichnungen lagen seit 1945 im Moskauer »Sonderarchiv« verborgen. Die wissenschaftliche Edition dieser Dokumente lässt nun wichtige Themen der Weltkriegsforschung, wie den Geheimdienst, die Pressepolitik und die Persönlichkeiten im Großen Hauptquartier, in neuem Licht erscheinen.

  • Geheimdienst und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Die Aufzeichnungen von Oberst Walter Nicolai 1914 bis 1918. Im Auftrag des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hrsg. von Michael Epkenhans, Gerhard P. Groß, Markus Pöhlmann und Christian Stachelbeck, Berlin, Boston: De Gruyter 2018 (= Zeitalter der Weltkriege, 18), IX + 667 S., 64,95 Euro, ISBN 978-3-11-060501-3

Das Inhaltsverzeichnis zum Buch: Geheimdienst und Propaganda (Inhalt) (PDF, 28,7 KB)