Aushandlung der Verhältnismäßigkeit zwischen militärischer Möglichkeit und Notwendigkeit.
Die 61. ITMG betrachtet 2022 die Vermessung der Räume zwischen legaler und illegaler militärischer Gewalt.

+++ English version below! +++

Symbolbild für die Internationale Tagung Militärgeschichte 2022 des ZMSBw

Symbolbild für die Internationale Tagung Militärgeschichte 2022 des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

ZMSBw / Frank Reichherzer 2022

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine verletzt das Gewaltverbot aus Art. 2 (4) der Charta der Vereinten Nationen. Seit dem Briand-Kellogg-Pakt ist Krieg als Mittel zur Beilegung internationaler Streitigkeiten geächtet.

Die Charta der Vereinten Nationen hat dieses Verbot bestätigt und „über die Anwendung hinaus zur Androhung militärischer Gewalt erweitert. Dieses Gewaltverbot gehört seit 1945 zum Fundament der internationalen Ordnung.

Auf der Konferenz werden die Konsequenzen militärischer Einsätze im Allgemeinen und des russischen Angriffskriegs im Besonderen für die internationale Ordnung diskutiert.

Eine Annäherung an des Thema erfolgt, indem die historische Entwicklung der Grundsätze und Prinzipien der internationalen Ordnung in Bezug auf die (Il)Legalität militärischer untersucht wird.

Die Konferenz steht Geschichtswissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft und jeder verwandten Fachrichtung offen. Als Konferenzsprache gilt Englisch. Eine Simultanübersetzung in beide Sprachen wird sichergestellt. Ein detailliertes Programm wird ab Juni 2022 hier zu finden sein.

Die Anmeldung zur Teilnahme ist bis 30. September 2022 möglich. Ein CfP und weitere Informationen zum Konzept bieten wir in deutscher Sprache (PDF, 157,1 KB) und englischer Sprache (PDF, 44,3 KB).

Anmeldungen und weitere Informationen: ZMSBwITMG@bundeswehr.org

Pressekontakt: Oberstleutnant Dr. Harald Potempa ZMSBwPressestelle@bundeswehr.org


++++++++++ENGLISH VESION++++++++++

61. International Conference for Military History (ITMG)

(Il)legality of Military Force and Violence. Navigating between Possibility, Necessity, and Proportionality

The Russian war against Ukraine starting in February 2022 violates the prohibition of the use of force in article 2 (4) of the Charter of the United Nations. Since the Briand-Kellogg-Pact in 1928, the use of war as means to settle political disputes between states has been prohibited.

The Charter of the United Nations reaffirmed this prohibition and expanded it beyond the use of force, to include the threat of force. Since 1945, the prohibition of aggressive wars has formed a core principle of the international order. Now, the consequences for the international order are to be discussed. The conference will address this topic by examining the historical development of the principles relation to (Il)legality of military force and violence.

Scholars from law, history, sociology, political science, and other cognate disciplines are welcome. The conference languages are English and German. Translation in both languages will be available. A detailed program will be provided in June 2022 here. 

Registration will be open till September 30. Please find a CfP and further information on the concept here (PDF, 44,3 KB).

Registration and further Information : ZMSBwITMG@bundeswehr.org

Press: Oberstleutnant Dr. Harald Potempa, Phone +49 331/9714-400 or Mail:  ZMSBwPressestelle@bundeswehr.org