Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg

14.4.1945: Die Potsdamer Bombennacht

14.4.1945: Die Potsdamer Bombennacht

Datum:
Ort:
Potsdam
Lesedauer:
1 MIN

77 Jahre nach der Zerstörung der Potsdamer Innenstadt

Max Baur_Alter Markt 01

Alter Markt und Nicolaikirche in Potsdam nach dem Zweiten Weltkrieg. Fotograf Max Baur

Bundesarchiv, Bild 170-370

Am 14. April 1945, in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, ertönte der Fliegeralarm in Potsdam. Das hatten die Bewohnerinnen und Bewohner während der Krieges bereits mehrere hundert Male erlebt, doch meist war Berlin das Ziel der gegnerischen Bomber gewesen. Als an jenem Abend um 22:15 Uhr ein »Pfadfinder« der Royal Air Force das Stadtgebiet für das in Kürze folgende Bombardement mit Leuchtbomben markierte, war jedem klar, dass nun Potsdam das Ziel sein sollte.

Kurz nach 23 Uhr war der Luftangriff der Royal Air Force vorbei. Er hatte verheerende Schäden vor allem in der Innenstadt Potsdams angerichtet. Mit den Folgen mussten die Potsdamerinnen und Potsdamer noch Jahrzehnte leben und das Auf- und Verarbeiten der Spuren des Krieges dauert bis heute an.

Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Potsdam gedenkt das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr zum 77. Jahrestag mit einer Gedenkveranstaltung der »Nacht von Potsdam« und möchte damit zur Aufarbeitung der Ereignisse beitragen.

Den Vortrag hält Frau Hauptmann Helene Heldt.

Zeit: Donnerstag, 14. April 2022, 20:30 Uhr
Ort: Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

Den Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer (PDF, 656,3 KB).

Die Stadt Potsdam informiert über ebenfalls diese Veranstaltung.