Regelmässiges Training für mehr Sicherheit

Regelmässiges Training für mehr Sicherheit

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Auch Oberleutnant Hoffmann kennt die Herausforderungen von Auslandseinsätzen. Derzeit ist er aber bei Heli Dust für sämtliche Schießvorhaben verantwortlich und stellvertretender Gesamtleiter der Übung. „Die Übung ist jetzt fast zu Ende und wir haben 100 Prozent unseres Solls bereits erfüllt. Wir haben fünf neue Bordschützen, die CR-klar sind.“ CR steht für Combat Ready und bedeutet, dass die Soldaten alle nötigen Ausbildungen und ausreichend Erfahrung haben, um in den Einsatz geschickt werden zu können. „Außerdem haben wir vier weitere Schützen soweit ausbilden können, die jetzt alle nötigen Schießübungen erfüllt haben, um Bordsicherungssoldat zu sein.“ Dazu wurden in den knapp drei Wochen mehr als 40.000 Schuss mit dem M3M verschossen und 25.000 mit MG3. So können die Piloten sicher sein, dass ihre Schützen gut für den Ernstfall vorbereitet sind. Oberleutnant Hoffmann ist „komplett zufrieden mit dem Verlauf der Übung.“

Der Bordschütze auf der Ladermpe der CH-53 ist mit speziellen Gurten gesichert

Über ein spezielles Gurtzeug sind die Schützen und Techniker am Hubschrauber gesichert und können nicht herausfallen

Bundeswehr/Johannes Heyn

Um künftig mehr Bordschützen auszubilden, übt das Geschwader zwei Mal pro Jahr. „Das machen wir immer im Frühjahr und im Herbst. Da lernen die Soldaten, mit der Kälte klarzukommen“, erklärt Hoffmann. „Im Einsatz kann es auch im Sommer sehr kalt werden, wenn der Hubschrauber mit offener Heckrampe in einer Flughöhe von über 10.000 Fuß unterwegs ist. Außerdem haben wir zu diesen Jahreszeiten einen frühen Sonnenuntergang und können mehr bei Nacht schießen als es im Sommer möglich wäre.“