Über den Wehrmedizinischen Beirat

Über den Wehrmedizinischen Beirat

Datum:
Lesedauer:
1 MIN

Der Gründungserlass des Wehrmedizinischen Beirats geht auf das Jahr 1963 zurück. Grundidee des Beirats ist es, dass ein Kreis ziviler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dem Bundesminister oder der Bundesministerin der Verteidigung in grundsätzlichen, aber auch in Einzelfragen beratend zur Seite steht.

Ein Sitzungssaal mit Menschen darin

Der Wehrmedizinische Beirat berät die Bundesministerin oder den Bundesminister der Verteidigung, wie hier Ministerin Dr. Von der Leyen 2019, in allen Angelegenheiten zur Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsversorgung der Truppe

Bundeswehr/Uwe Grauwinkel

Bis zu 45 ehrenamtliche Mitglieder können dem unabhängigen Gremium angehören. Der Beirat bündelt den Sachverstand verschiedener medizinischer, zahnmedizinischer, pharmazeutischer, naturwissenschaftlicher und juristischer Fachrichtungen. In diesem vernetzten Ansatz widmet sich der Wehrmedizinische Beirat sanitätsdienstlichen Fragestellungen, um sie nach ausführlicher Analyse, Diskussion und Bewertung in eine militärisch umsetzbare Handlungsempfehlung zu transformieren.

Neben militärischen Gästen aus wichtigen sanitätsdienstlichen Einrichtungen der Organisationsbereiche und des Bundesministeriums der Verteidigung sind regelmäßig auch Medizinerinnen und Mediziner in Schlüsselpositionen anderer Bundesressorts wie auch der Hilfsorganisationen und der Ärztekammer bei den Sitzungen zugegen. Bis zur Umstrukturierung des Verteidigungsministeriums wurde der Wehrmedizinische Beirat aus dem ehemaligen Führungsstab des Sanitätsdienstes heraus organisiert und geleitet.

Mit Entscheidung des Bundesministers der Verteidigung vom 3. Januar 2012 wurde die Aufgabe der Geschäftsstelle des Wehrmedizinischen Beirats vom Bundesministerium der Verteidigung auf das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr übertragen.

von Jasmin Zenger