Zwei bewaffnete Soldaten mit Nachtsichtgerät bei Dunkelheit
Bundeswehr/Andrea Bienert

Die Modernisierung der Bundeswehr

Die Truppe benötigt das beste Personal und Material, damit sie ihrem Fähigkeitsprofil gerecht wird. Ob in der Luft, auf dem Land, im Wasser oder im Cyberraum – die Aufgaben sind sehr vielfältig und erfordern eine spezielle Ausrüstung. Es sind mehrere Trendwenden eingeleitet worden, um die Modernisierung der Bundeswehr voranzubringen.

Nach der Wiedervereinigung ist der Verteidigungshaushalt von Deutschland viele Jahre geschrumpft. Die Folge: Die stetige Modernisierung der Bundeswehr und die Weiterentwicklung ihrer Ausrüstung gerieten ins Stocken. Gleichzeitig sind die sicherheitspolitischen Herausforderungen gestiegen. Daher steigen die Ausgaben seit 2015 wieder. Die Trendwende Finanzen ist die Grundvoraussetzung, damit die Bundeswehr wieder stärker in ihr Personal und Material investieren kann.

Soldaten laufen mit Ausrüstung hintereinander über den Truppenplatz, im Hintergrund stehen Panzer

Die Trendwende Finanzen: Der Verteidigungshaushalt wächst

Jahrzehnte lang schrumpfte der Verteidigungshaushalt. Doch die Trendwende Finanzen leitete den nötigen Kurswechsel ein.

Trendwende Material

Die Trendwende Material soll die materielle Einsatzbereitschaft der Truppe steigern. Ziel der Modernisierung der Bundeswehr ist es, dass die Soldatinnen und Soldaten die beste Ausrüstung sowohl in den Auslandseinsätzen als auch für die Landes- und Bündnisverteidigung erhalten. Zentrale Bestandteile der Trendwende Material sind steigende Investitionen, ein modernes Rüstungsmanagement sowie eine effektive Entwicklung und Beschaffung militärischer Geräte.

Ein Kampfpanzer Leopard 2 A7 fährt durch schlammiges Gelände auf dem Truppenübungsplatz.

Modernisierung der Bundeswehr: Die Trendwende Material

Lange wurde am Etat der Bundeswehr gespart. Waffensysteme veralteten. Die Trendwende Material setzt dem ein Ende.

Trendwende Personal

Die Trendwende Personal kehrt im Rahmen der Modernisierung der Bundeswehr die schrittweise Reduzierung der Truppe seit der Wiedervereinigung Deutschlands um. Bis 2023 sollen über 10.000 neue militärische und zivile Stellen geschaffen werden. Im Kern geht es dem Bundesministerium der Verteidigung darum, die Praxis starrer Personalobergrenzen abzulösen und den Personalbedarf flexibel anpassen zu können. Eine gezielte Personalstrategie soll zudem dazu beitragen, die Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber zu steigern und qualifizierte Bewerber anzusprechen.

Viele Soldaten der Bundeswehr steigen in ein Flugzeug

Die Trendwende Personal

Mit einer neuen Personalstrategie, einer stärkeren Professionalisierung und mehr Familienfreundlichkeit will sie als Arbeitgeber punkten.

Digitalisierung

Digitalisierung steht für Modernisierung der Bundeswehr. Als Nutzer komplexer Technologie ist die Bundeswehr ganz besonders von der Digitalisierung betroffen. Es gibt heute kaum noch einen Bereich in der Gesellschaft, der nicht von der „digitalen Revolution“ betroffen ist. Die Digitalisierung erfordert ein neues Denken und Handeln auf allen Ebenen. Seit 2017 werden die gesamten Verantwortlichkeiten und Strukturen in der Bundeswehr unter einem gemeinsamen Kommando Cyber- und Informationsraum gebündelt.

Ein Bundeswehrsoldat sitzt vor einem geöffneten Laptop

Digitalisierung der Bundeswehr

Digitalisierung in der Bundeswehr: Die Bundeswehr nutzt neue Informationstechnologien, um das Gefechtsfeld der Zukunft zu beherrschen.

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