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Gelebte Normalität: Frauen in der Bundeswehr

Berlin, 23.08.2016.
Seit 2001 stehen alle militärischen Laufbahnen in den Streitkräften auch Frauen offen. Inzwischen leisten 19.761 Soldatinnen ihren Dienst bei der Bundeswehr – Tendenz steigend.

Plakat Frauen in der Bundeswehr

Unübersehbar: Die Bundeswehr ist keine Männerdomäne mehr (Quelle: Bundeswehr/Stollberg)Größere Abbildung anzeigen

Derzeit macht der Anteil der Berufs- und Zeitsoldatinnen in der Bundeswehr mehr als 10 Prozent aus: Von den insgesamt knapp 180.000 Soldaten der Bundeswehr – Berufssoldaten, Zeitsoldaten und Freiwillig Wehrdienstleistende – sind knapp 19.800 Frauen (Stand: Juli 2016).

2001 dienten noch gut 6.700 Soldatinnen in der Bundeswehr. Seitdem stieg ihre Zahl kontinuierlich an. Dieser Trend soll sich fortsetzen, denn langfristig soll der Frauenanteil im Truppendienst 15 Prozent erreichen; im Sanitätsdienst sind 50 Prozent angestrebt.

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Wo dienen wie viele Soldatinnen?

Soldatinnen nach Teilstreitkraft
Heer3.498
Luftwaffe2.086
Marine1.491
Streitkräftebasis3.666
Sanitätsdienst7.748
Ministerium und andere Bereiche1.272

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Was sind die Soldatinnen?

Soldatinnen nach Dienstgradgruppe (Inklusive Anwärter)
Offiziere5.047
Unteroffiziere mit Portepee7.188
Unteroffiziere ohne Portepee3.428
Mannschaften4.098

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Welchen Status haben die Soldatinnen?

Soldatinnen nach Status
Berufssoldat2.395
Zeitsoldat15.945
FWDL1.421



Stand aller Tabellen: 31. Juli 2016. Die Zahlen werden quartalsweise aktualisiert.




Die Bundeswehr ist nicht die einzige Männerdomäne, die von Frauen „erstürmt“ wird: 1987 wurden die ersten Frauen in die Bundespolizei eingestellt. Im Durchschnitt aller Laufbahnen liegt ihr Anteil derzeit bei gut 14 Prozent.

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Stand vom: 23.08.16 | Autor: Susanne Lopez/Frank Bötel


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.streitkraefte.grundlagen.frauen_in_der_bw