Sie sind hier: Startseite > Aktuelles > Aus dem Einsatz > Operation Sophia: Deutsche Marine rettet 105 Menschen aus Seenot

Operation Sophia: Deutsche Marine rettet 105 Menschen aus Seenot

Berlin, 29.03.2016, Einstellzeit: 15:45 Uhr.
Am 29. März um 10.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) wurde der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ nach der Sichtung eines Schlauchbootes mit in Seenot befindlichen Personen etwa 50 Kilometer nördlich von Tripolis (Libyen) vom Verbandshauptquartier der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA (Force Headquarter) beauftragt, die in Not geratene Personen an Bord zu nehmen.

Karte vom Einsatzgebiet EUNAVFOR MED

Einsatzgebiet der EU-Mission im Mittelmeer. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Die Besatzung nahm 105 Menschen aus dem Schlauchboot auf, darunter 51 Frauen und zwei Kinder. Das Schlauchboot wurde als Hindernis für die Schifffahrt klassifiziert und nach allgemein anerkannten völkerrechtlichen Grundlagen versenkt.

Anschließend wurde der Einsatzgruppenversorger vom Force Headquarter beauftragt, zur Position der italienischen Fregatte „Grecale“ zu verlegen, um die Menschen zu übergeben. Von dort werden sie nach Maßgabe der Seenotleitstelle (Maritime Rescue Coordination Centre, MRCC) in einen sicheren Hafen gebracht.

Seit dem 7. Mai 2015 haben Soldaten der Deutschen Marine im Südlichen zentralen Mittelmeer 12.613 Menschen aus Seenot gerettet.

Stand: 15.30 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr.

nach oben


FußFzeile

nach oben

Stand vom: 29.03.16 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.aktuelles.aus_dem_einsatz&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB170000000001%7CA8HHWV996DIBR