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EUNAVFOR MED Operation Sophia: Korvette Ludwigshafen am Rhein rettet 121 Menschen aus Seenot

In See, 06.03.2016, Einstellzeit: 17.50 Uhr.
Am 6. März 2016 um 09.03 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) wurde ein Schlauchboot mit in Seenot befindlichen Personen circa 34 Kilometer nordwestlich von Tripolis (Libyen) gemeldet. Das Force Headquarters (FHQ) wies die Korvette Ludwigshafen am Rhein an, das Schlauchboot zu untersuchen und in Seenot geratene Personen aufzunehmen.

Karte vom Einsatzgebiet EUNAVFOR MED

Einsatzgebiet der EU-Mission im Mittelmeer. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Um 09.43 Uhr MEZ begann die Ludwigshafen am Rhein mit der Aufnahme der Personen aus dem Schlauchboot. Hierbei unterstützte die spanische Fregatte Numancia. Insgesamt hat die Ludwigshafen am Rhein 121 Personen (darunter sieben Frauen) an Bord aufgenommen. Die in Seenot geratenen Personen werden an die norwegische Frontex-Einheit SIEM PILOT übergeben.

Das Schlauchboot wurde als Hindernis für die Schifffahrt klassifiziert und nach allgemein anerkannten völkerrechtlichen Grundlagen versenkt.

Seit dem 7. Mai 2015 haben Soldaten der Deutschen Marine im südlichen zentralen Mittelmeer insgesamt 11.874 Menschen aus Seenot gerettet.

Stand: 17 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr.

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Stand vom: 06.03.16 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg


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