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Ein Brückenschlag zwischen Bundeswehr und Gesellschaft

Berlin, 25.02.2016.
Die Bundeswehr stellt hohe Anforderungen an die Soldatinnen und Soldaten im Inland und im Auslandseinsatz. Neueste Studien belegen, dass der Arbeit der Bundeswehr durch die Gesellschaft zunehmend mehr Anerkennung entgegengebracht wird, die Soldaten selbst erfahren jedoch noch nicht immer die entsprechende Würdigung ihres Einsatzes für „Frieden, Recht und Freiheit“.

Ministerin mit den zwei Preisträgern

Ursula von der Leyen übergibt den Chamer Wirtschaftsjunioren den Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“. (Quelle: Bundeswehr/Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Der vom Verteidigungsministerium neu geschaffene und erstmalig vergebene Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ ehrt nun jene, die sich mit besonderem Engagement für die Angehörigen der Bundeswehr und damit für eine tiefere Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft einsetzen. Er ist Teil der Agenda Attraktivität und kann an Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen verliehen werden.

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Eingebettet in die Gesellschaft

Am 24. Februar überreichte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Berliner Bendlerblock den Preis den „Chamer Wirtschaftsjunioren“ und würdigte deren Initiative „Brückenschlag“. „Mit vielen Gesten, Postkarten und Paketen“, so die Ministerin, „schaffen es die Chamer Wirtschaftsjunioren, eine Brücke zwischen der Bevölkerung und den Soldatinnen und Soldaten zu schlagen und damit gesellschaftliches Interesse und Wertschätzung für die Auslandeinsätze der Bundeswehr zu wecken.“ Mit der Ehrung wolle die Bundeswehr ihren Dank ausdrücken und andere dazu ermutigen, sich ein Beispiel daran zu nehmen.

Der Preisträger erhält eine Skulptur in Form eines dreiteiligen Würfels: Der äußere, tragende Teil symbolisiert die Gesellschaft, der Mittelteil aus Keramik steht für die Teile der Gesellschaft, die sich um die Bundeswehr verdient gemacht haben. Ein Kern aus Messing verkörpert die Bundeswehr – eingebettet in die Gesellschaft.

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Bekenntnis zur Bundeswehr

Kooperationspartner der Preisverleihung ist der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Dessen Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg bewertete die Ehrung als ein wichtiges Signal. Gerade in Zeiten zunehmender globaler Krisen und Unsicherheiten sei für die Menschen immer deutlicher erkennbar, dass die Bundeswehr ein unverzichtbarer Baustein für die Sicherheit sei. „Dazu muss sich die Gesellschaft immer wieder bekennen“, so Landsberg.

50 Vorschläge für potentielle Preisträger, eingereicht aus allen Bereichen der Bundeswehr, bundeswehrnahen Verbänden und Gewerkschaften sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebunds gingen beim Empfehlungsausschuss unter Vorsitz von Gerd Landsberg ein. Neben den Trägern des Hauptpreises zeichnete die Ministerin acht weitere mit der „Medaille des Bundesministeriums der Verteidigung“ aus und ehrte sie damit für ihre besonderen Verdienste für die Bundeswehr.

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Stand vom: 25.02.16 | Autor: Christiane Tiemann


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