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Erste Tage in der Ägäis

In See, 11.03.2016, 16e15803.
Die „Standing NATO Maritime Group 2“ (SNMG2) operiert seit vergangenem Montag zur Informationsgewinnung im Seegebiet zwischen der griechischen Insel Lesbos und dem türkischen Festland. Flaggschiff des NATO-Verbands ist der deutsche Einsatzgruppenversorger „Bonn“.

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Der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ erstellt ein maritimes Lagebild und übermittelt das gesammelte Material in Echtzeit an die beteiligten Einheiten. Die Abstimmung und der Informationsaustausch mit den Küstenwachen, FRONTEX und ziviler Seenotrettung erfolgt auch mit der Unterstützung griechischer und türkischer Verbindungsoffiziere.

EGV Bonn auf hoher See

Grauer Riese: Mit einer Länge von 174 Metern sind die Einsatzgruppenversorger der Berlin-Klasse die größten Schiffe der Marine. (Quelle: Bundeswehr/Twardy)Größere Abbildung anzeigen

Mit unseren Fähigkeiten der Aufklärung und der Überwachung sowie unserer Expertise leisten wir einen wichtigen Beitrag und können die so gewonnenen Informationen an die lokalen Behörden weiterleiten. Die Zusammenarbeit mit der griechischen und türkischen Marine, der griechischen und türkischen Küstenwache sowie auch FRONTEX hat sich in den letzten Tagen ganz hervorragend entwickelt“, erläutert der Kommandeur der SNMG2, der deutsche Flottillenadmiral Jörg Klein.

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Verbindungsoffiziere unterstützen

Die „Bonn“ trägt bereits zum guten Informationsfluss bei, musste bis zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht selbst aktiv werden. Es konnte jedoch beobachtet werden, dass sich die örtlichen Küstenwachen der Boote im Seegebiet angenommen haben. Eine wichtige Rolle haben der griechische und der türkische Verbindungsoffizier, die sich an Bord der „Bonn“ befinden.

Die eingeschifften Verbindungsoffiziere tragen zu unserem Auftrag bei, da sie ihre eigenen Informationsnetzwerke besitzen und über entsprechende Sprachfähigkeiten verfügen“, beschreibt Klein deren Funktion. Bei der Seeraumüberwachung in den Hoheitsgewässern Griechenlands und der Türkei zwischen Lesbos und dem türkischen Festland ist eine hohe Präsenz der beiden Küstenwachen zu beobachten. Sie bekommen dabei auch zivile Unterstützung.

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Stand vom: 14.03.16


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