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Operation Sophia: Einsatzgruppenversorger rettet 615 Menschen aus Seenot

In See, 16.03.2016, Einstellzeit: 10.25 Uhr.
Am 15. März um 10.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) wurde der Einsatzgruppenversorger Frankfurt am Main nach der Sichtung eines Schlauchbootes mit in Seenot befindlichen Personen etwa 90 Kilometer nordwestlich von Tripolis (Libyen) von der Seenotleitstelle Rom (Maritime Rescue Coordination Centre Rome, MRCC) beauftragt, die Menschen aufzunehmen. Bis 12.05 Uhr nahm die Besatzung 125 Menschen aus einem seeuntauglichen Schlauchboot auf.

Karte vom Einsatzgebiet EUNAVFOR MED

Einsatzgebiet der EU-Mission im Mittelmeer. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Anschließend sollte der Einsatzgruppenversorger zu einem weiteren Seenotfall etwa 80 Kilometer nordwestlich von Tripolis verlegen, um gemeinsam mit dem britischen Mehrzweckschiff HMS Enterprise weitere Menschen aus Seenot zu retten. Auf dem Weg dorthin nahm die Frankfurt am Main bis 16.10 Uhr 236 Menschen aus zwei weiteren seeuntauglichen Schlauchbooten an Bord, die ebenfalls aus Seenot gerettet wurden, und wobei sie von dem Schiff Aquarius der Organisation „SOS Méditerranée“ unterstützt wurde. Die Aquarius ihrerseits nahm ebenfalls Menschen aus Seenot auf.

Im Anschluss verlegte der Einsatzgruppenversorger zur Position des britischen Mehrzweckschiffs HMS Enterprise und übernahm bis 20.00 Uhr weitere 254 Menschen, die zuvor aus Seenot gerettet worden waren.

Insgesamt befinden sich 615 Menschen an Bord der Frankfurt am Main, die aus Seenot gerettet wurden. Der Einsatzgruppenversorger wurde vom Verbandshauptquartier der EUNAVFOR MED Operation Sophia beauftragt, sie im Hafen von Pozzallo (Italien) an die italienischen Behörden zu übergeben, wo das Schiff am 16. März um 13 Uhr erwartet wird.

Seit dem 7. Mai 2015 haben Soldaten der Deutschen Marine im zentralen Mittelmeer 12.489 Menschen aus Seenot gerettet.

Stand: 16. März, 09.45 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

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Stand vom: 24.03.16 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg


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