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Auftakt zu Cold Response: Hoher Norden – hohe Erwartungen

Vaernes, 29.02.2016.
Es ist wieder an der Zeit: In Norwegen hat die „heiße Phase“ der Großübung Cold Response begonnen. Auf Einladung der norwegischen Streitkräfte sind rund 14.000 Soldaten aus 14 Nationen nach Mittelnorwegen gekommen, um gemeinsam ihre Fähigkeiten im Winterkampf zu schulen.

Norwegische Soldaten bei Cold Response

Die norwegischen Streitkräfte legen sich für Cold Response voll ins Zeug. (Quelle: Bundeswehr/Schmidt)Größere Abbildung anzeigen

Cold Response findet alle zwei Jahre statt, der Fokus liegt auf dem Zusammenwirken von Spezial- und spezialisierten Kräften. Einer der Kernaufträge ist es in diesem Jahr unter anderem, die Voraussetzungen für eine große amphibische Landung zu schaffen.

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NATO-Übung mit langjährigen Partnern

Die meisten der teilnehmenden Nationen sind NATO-Staaten. Mit Schweden und Finnland beteiligen sich indes auch Länder, die seit langem verlässliche Partner, aber nicht Bündnisstaaten sind.

Deutschland hat etwa 250 Soldaten nach Norwegen entsandt. Das Gros der Kameraden gehört der Division Schnelle Kräfte (DSK) und dort vor allem der Luftlandeaufklärungskompanie 310 aus Seedorf an. Ferner sind Spezialkräfte des KSK und Heeresflieger sowie Angehörige des Lufttransportgeschwaders 63 mit ihren Transall im Übungsraum eingesetzt.

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Aufklärer unterstützen Spezialkräfte

Kernaufgabe der Aufklärer aus Seedorf ist die Unterstützung der Spezialkräfte. Im Rahmen der deutsch-polnischen Task Group 3 schaffen sie mit ihren Aufklärungsergebnissen die Grundlage für deren Einsätze. Die Fernspähkräfte der Kompanie sind prinzipiell in allen Klimazonen und allen Geländeformen einsetzbar. Die Bedingungen im hohen Norden stellen allerdings auch spezialisierte Einsatzkräfte des Heeres vor besondere Herausforderungen.

Das anspruchsvolle Gelände und die schnell wechselnden Witterungsbedingungen erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Bevor die Aufklärer in die zur Übung befohlenen Räume abrückten, unterzogen sie sich Mitte Februar noch einer speziellen Arktisausbildung. In den kommenden Tagen muss sich der neue Wirkverbund der Luftlandeaufklärungskompanie 310 nun bei der Übung bewähren.

Flugplatz in Norwegen

Für den Transport der Übungstruppe stehen unterschiedliche Luftfahrzeuge bereit. (Quelle: Bundeswehr/Schmidt)Größere Abbildung anzeigen

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Norweger als großartige Gastgeber

Als dienstältester deutscher Offizier (DDO) ist Oberstleutnant Torsten Glockzin mitten in den Vorbereitungen der vergangenen Woche nach Norwegen gekommen. „Und die Norweger organisieren das hier großartig“, sagt Glockzin. In Vaernes hat er natürlich den Aufbau des gemeinsamen Headquarters der Task Group verfolgt und er zeigt sich beeindruckt.

Wir hatten bislang eine strikte Trennung von konventionellen und spezialisierten Kräften sowie Spezialkräften. Mit der gemeinsamen Special Operations Task Group werden nun Einheiten mit unterschiedlichen Qualifizierungen eng zusammenarbeiten.“ Gerade die Luftlandaufklärungskompanie 310 mit ihren vielfältigen Fähigkeiten sei dafür ein gutes Beispiel. „Ich bin sicher, dass die Angehörigen der Task Group gemeinsam ihren Teil zum Gesamterfolg der Operation beitragen werden.

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Stand vom: 02.03.16 | Autor: Markus Tiedke


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