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Operation Sophia: Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ rettet 90 Menschen aus Seenot

Berlin, 24.11.2017, Einstellzeit: 10 Uhr.

In den Morgenstunden des 23. November fasste das Navigationsradar der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ zwei unbekannte Schlauchboote rund 130 Kilometer vor der libyschen Küste auf.

Karte zeigt Italien und das Mittelmeer
Das Einsatzgebiet der EU-Operation Sophia liegt im zentralen Mittelmeer. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Gegen 7 Uhr erhielt die Fregatte durch das Maritime Rescue Coordination Center (MRCC) in Rom den Auftrag, die in Seenot geratenen Personen aus einem der beiden Schlauchboote aufzunehmen. Die in Seenot geratenen Personen des zweiten Schlauchbootes wurden durch das NGO-Schiff „Aquarius“ gerettet.

Flüchtling auf der Fregatte Mecklenburg-Vorpommern
Schiffbrüchige auf dem Deck der deutschen Fregatte (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Nach Abschluss der Rettung hat die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ 90 Personen, davon 22 Männer, 15 Frauen (davon zwei Schwangere), 49 Kinder und vier Babys aufgenommen. Nach Anweisung des MRCC in Rom hat die „Mecklenburg-Vorpommern“ alle aufgenommen Personen an das NGO-Schiff „Open Arms“ übergeben.

Seit Beginn der Beteiligung deutscher Schiffe an der Seenotrettung am 7. Mai 2015 retteten deutsche Marinesoldaten im Mittelmeer mehr als 22.000 Menschen (22.029) aus Seenot.

Stand: 24. November, 09.45 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr


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Stand vom: 26.01.18 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg


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