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Reservisten unterstützen bei der Sicherheit

Schönefeld (Selchow), 28.04.2018.

Der Objektschutz ist ein Teil der Luftwaffe. Die Soldatinnen und Soldaten des Objektschutzregimentes haben die Aufgabe, Objekte der Luftwaffe vor Schaden zu bewahren. Auch während der ILA in Berlin-Schönefeld sind die Objektschützer im Einsatz. Einer von ihnen ist Stabsfeldwebel Peter Gärtner.

Porträt
Stabsfeldwebel Peter Gärtner ist auf der ILA als Zugführer eingesetzt. (Quelle: Bundeswehr/ Dwenger)Größere Abbildung anzeigen

Ruhig ist es geworden auf dem Ausstellungsgelände der ILA. Es ist nach 22 Uhr. Dort wo Stunden zuvor unzählige Besucher Schlange standen, um die begehrten Flugzeugexponate besichtigen zu können, ist jetzt gespenstische Stille eingekehrt. Die größten Flugzeuge, die die Luftfahrt zu bieten hat, und kein Mensch weit und breit. Es ist kalt und windig. Nur zwei bewaffnete Soldaten im Gefechtsanzug. Sie bewachen das Gelände. Plötzlich ungewohnte Geräusche. Die beiden Soldaten werden hellhörig und gehen den Geräuschen nach. Entwarnung: Es ist nur der Wind, der eine leere Getränkedose über das Rollfeld weht.

Zwei Soldaten besprechen sich.
Stabsfeldwebel Peter Gärtner bei der Einweisung eines Soldaten. (Quelle: Bundeswehr/ Dwenger)

Reservedienst Leistender bei den Objektschützern

Auch Stabsfeldwebel Peter Gärtner ist auf der ILA im Einsatz. Gärtner war 12 Jahre lang Soldat auf Zeit. Jetzt ist er Reservedienst Leistender und zum Objektschutzregiment der Luftwaffe beordert. Einen Monat im Jahr steht er der Bundeswehr zur Verfügung, hier auf der ILA ist er als Zugführer eingesetzt. „Unser Regiment gliedert sich in zwei aktive und ein drittes Bataillon. Das ist zwar inaktiv, übt aber ständig. Es hat eine Einsatzstärke von 439 Soldaten – vorwiegend aus Verbänden der Luftwaffe“, erklärt der 52-Jährige.

Eine Mann telefoniert.
Immer bereit neue Informationen für seinen Sicherungsauftrag auszutauschen. (Quelle: Bundeswehr/ Dwenger)Größere Abbildung anzeigen

„Dazu rekrutiert das Bataillon Soldaten mit einer infanteristischen Ausbildung, die nach ihrer Dienstzeit aus dem aktiven Dienst in die Reserve wechseln.“ Während der ILA sind rund 75 Soldaten des Objektschutzregimentes im Einsatz. In Zweierteams, immer ein aktiver Soldat und ein Reservedienst Leistender, sichern sie das Ausstellungsgelände – Tag und Nacht.

Vorbereitung für die ILA

Geübt wird mindestens viermal im Jahr, überwiegend an den Wochenenden. „Das machen wir deshalb, damit die Reservedienst Leistenden ihre Freizeit besser planen können. Bei den Wehrübungen stehen Schießen, Gefechtsdienst, Orts- und Häuserkampf und die Sanitätsausbildung auf dem Programm. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf der Bewachung“, erklärt Gärtner.

Zwei Männer besprechen sich.
Nach einer gewissen Zeit finden viele den Weg zurück zur Bundeswehr. (Quelle: Bundeswehr/ Dwenger)Größere Abbildung anzeigen

Zurück zur Bundeswehr

Viele Soldaten hängen die Uniform nach ihrer aktiven Dienstzeit an den Nagel. Nach einer gewissen Zeit finden aber viele den Weg zurück zur Bundeswehr. „Wir helfen den zukünftigen Reservedienst Leistenden. Wir bringen sie dann auf den neuesten Stand der Entwicklungen innerhalb der Bundeswehr und so stehen sie schnell wieder für uns zur Verfügung“, erklärt Stabsfeldwebel Peter Gärtner.

Einen Lichtblick gab es für die Objektschützer auf der ILA schließlich auch noch. So  wurde das Wetter von Tag zu Tag besser, die Temperaturen auf dem Ausstellungsgelände in Berlin-Schönefeld stiegen, der Wind flaute ab. Beste Bedingungen für den nächtlichen Wachdienst der Objektschützer.


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Stand vom: 29.04.18 | Autor: Jörg Dilthey


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